Saarbrücken: Am gestrigen Sonntagabend kommt es im Umfeld des Saarbrücker Hauptbahnhofs zu zwei Polizeieinsätzen wegen gewalttätiger Auseinandersetzungen. Nach Angaben der Polizei müssen sowohl Kräfte der Bundespolizei als auch der Landespolizei eingreifen, nachdem mehrere Personen in Streit geraten. Der erste Einsatz wird gegen 21.15 Uhr gemeldet. In der Nähe des Eurobahnhofs sind mehrere Menschen aufeinandergetroffen, wobei es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen ist.
Weil zunächst unklar ist, ob sich der Vorfall direkt auf Bahngelände abgespielt hat, wird neben der Landespolizei auch die Bundespolizei hinzugezogen. Die Beteiligten hauen allerdings zu Fuß ab, bevor die Einsatzkräfte am Ort des Geschehens eintreffen (Foto: Blaulichtreport-Saarland / Thorsten Kremers). Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellt sich heraus, dass während der Auseinandersetzung auch Pfefferspray eingesetzt worden ist. Verletzte werden aber nicht gemeldet. Doch damit ist der Einsatz für die Polizei noch nicht beendet:
Rund eine Stunde später kommt es erneut zu einer Schlägerei im Bereich des Hauptbahnhofs, die sich anschließend in Richtung Kaiserstraße verlagert. Auch in diesem Fall rücken Bundespolizei und Landespolizei gemeinsam an, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Dieses Mal können die Beteiligten angetroffen werden. Bei ihrer Überprüfung stellen die Beamten fest, dass einige der Personen bereits an der ersten Auseinandersetzung beteiligt gewesen sind.
Unter anderem wird ein Mann identifiziert, der einem Kontrahenten ins Gesicht geschlagen haben soll. Gegen mehrere Beteiligte wird nun wegen Körperverletzung ermittelt. Unter den Personen befinden sich ein 40-jähriger Mann, eine 17-jährige Jugendliche sowie eine 20 Jahre alte Frau. Angaben dazu, was der genaue Auslöser der Konflikte gewesen sein könnte, liegen bislang nicht vor. Die Polizei ermittelt.
