
Kaiserslautern: Manchmal schreibt das Leben Geschichten, auf die wohl selbst Satiriker nicht kommen würden.
Auf der A6 bei Kaiserslautern staunten Autofahrer am Donnerstag (23. Juli 2026) nicht schlecht, als ein Mann mit einem voll beladenen Einkaufswagen auf dem Standstreifen unterwegs war – offenbar mit der festen Überzeugung, den kürzesten Weg gewählt zu haben.
Die alarmierte Polizei traf den ungewöhnlichen “Verkehrsteilnehmer” wenig später an. Auf Nachfrage erklärte der Mann, dass die Strecke über die Autobahn für ihn schlicht die kürzeste sei.
Eine Begründung, die zwar kreativ war, im Straßenverkehr jedoch wenig überzeugt. Nach einem verkehrserzieherischen Gespräch zeigte sich der Mann einsichtig und verließ die Autobahn gemeinsam mit den Einsatzkräften.
Die Polizei erinnert aus gegebenem Anlass daran, dass Autobahnen ausschließlich dem Kraftfahrzeugverkehr vorbehalten sind. Fußgänger haben dort nichts verloren – ganz gleich, ob sie zu Fuß, mit Bollerwagen oder eben mit einem randvoll gepackten Einkaufswagen unterwegs sind.
Und auch wenn Einkaufswagen im Alltag wahre Transportwunder sein können: Für Fahrten auf der A6 fehlt ihnen weiterhin ein entscheidendes Detail – die Straßenzulassung.

