
Saarland: Gute Nachrichten für Familien im Saarland: Eltern müssen ab dem 1. Januar 2027 keine Kita-Beiträge mehr für die Betreuung ihrer Kinder zahlen. Bereits zum 1. August 2026 werden die Beiträge noch einmal gesenkt.
Hintergrund ist ein Stufenplan der saarländischen Landesregierung. Seit 2023 wird der gesetzliche Elternanteil an den Personalkosten der Kindertagesstätten Schritt für Schritt reduziert. Ab August 2026 sinkt dieser Anteil von 5 auf 2,5 Prozent. Zum Jahresbeginn 2027 entfällt er dann vollständig.
Ministerpräsidentin Anke Rehlinger bezeichnet die Beitragsfreiheit als eine der größten finanziellen Entlastungen für Familien. Gleichzeitig investiere das Land weiter in den Ausbau von Kita-Plätzen, zusätzliches Personal und eine bessere Betreuung.
Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot betont, dass bezahlbare Kinderbetreuung Eltern dabei helfe, Familie und Beruf besser miteinander zu vereinbaren. Außerdem solle jedes Kind unabhängig vom Einkommen der Eltern die gleichen Chancen auf frühkindliche Bildung erhalten.
Nach Angaben des Landes spart eine Familie mit zwei Kindern – eines in der Krippe und eines im Kindergarten – im Regionalverband Saarbrücken durch die vollständige Beitragsfreiheit rund 3.300 Euro pro Jahr im Vergleich zum Jahr 2021.
Wichtig zu wissen: Die Beitragsfreiheit bezieht sich auf den gesetzlichen Betreuungsbeitrag für die Kita. Kosten für das Mittagessen, Getränke, Ausflüge oder andere Zusatzangebote können je nach Einrichtung weiterhin anfallen.

