Saarbrücken: Nachdem im benachbarten Rheinland-Pfalz schon länger entsprechende Warnungen bestehen, gilt seit 21.42 Uhr am heutigen Sonntagabend auch im Saarland wieder eine flächendeckende Katastrophenschutz-Warnung. Sie wird aktuell unter anderem über die Handy-Apps Nina und Katwarn verbreitet. „Erneuter Hinweis: Rauchentwicklung durch Brandereignis in Belgien“ heißt es in der von der Integrierten Leitstelle Saarland verbreiteten Gefahreninformation. Und weiter: „Aktuell kommt es aufgrund eines Brandereignisses zu einer größeren Rauchentwicklung mit einer möglichen Geruchsbelästigung. Die Feuerwehr ist im Einsatz und führt entsprechende Maßnahmen durch, um das Schadensereignis einzudämmen.“ Oberste Anweisung der Behörden, um zu verhindern, dass wichtige Kräfte in den Notrufzentralen und vor Ort bei den Feuerwehren geschont werden: „Bitte wählen Sie den Notruf nur bei einem konkret erkennbaren Brand, einer akuten Gefahr oder einem medizinischen Notfall.“ Bürger sollen zudem folgenden Handlungsempfehlungen befolgen: „Meiden Sie den Gefährdungsbereich. Schließen Sie vorsorglich Fenster und Türen. Informieren Sie sich, zum Beispiel im Lokalradio.“ Aufgrund der aktuell wieder verstärkt wahrnehmbaren Rauchbelastung in der Außenluft gelte die Empfehlung, die Fenster und Türen geschlossen zu halten, um einen Raucheintrag in die Innenraumluft zu vermeiden. Weil die Menschen in ihren Wohnungen aber gleichzeitig auch mit
großer Hitze in den Innenräumen aufgrund der Wetterlage zu kämpfen haben, solle aktuell nicht ausschließlich das Ziel „Rauch draußen halten“ verfolgt werden: „Entscheidend ist, die Belastung individuell und zeitlich zu minimieren. Hierbei empfiehlt sich Stoßlüften insbesondere dann, wenn der wahrnehmbare Rauch möglichst gering ist. Zusätzlich sollten Wärmequellen in der Wohnung reduziert werden. Dies sind insbesondere die Benutzung von Haushaltsgeräten wie Kochfeld, Backofen, Spülmaschine, Waschmaschine und Wäschetrockner.“ Den Betreibern von Brandmeldeanlagen empfiehlt die Leitstelle, zu prüfen, dass kein Rauch in die Gebäude gelangt und damit Fehlalarme minimiert werden.
Wieder Komplettwarnung im Saarland wegen Rauch: Das sollen Bürger jetzt tun
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