Saarbrücken: Hoher Besuch aus Berlin – Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) kommt ins Saarland. Der Minister nimmt am 16. November am 2. Saarländischen Sicherheitsforum im Congress-Centrum Saar teil. Organisiert wird die Veranstaltung gemeinsam von der Saarbrücker Staatskanzlei und der IHK Saarland.
Unter dem Titel „Verteidigung made in Europe“ bringt das Forum erneut Politik, Bundeswehr, Wirtschaft und Gesellschaft an einen Tisch. Gemeinsam wollen die Teilnehmer über aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen und die damit verbundenen Handlungsfelder diskutieren. Im Mittelpunkt steht die Rolle der Industrie beim Ausbau der europäischen Verteidigungsfähigkeit, dazu kommen Fragen zu Produktionskapazitäten und sicheren Lieferketten.
Mit dabei sind unter anderem Vertreter von Dillinger, Diehl und KNDS Freisen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Bundeswehr, Behörden, Gesundheitswesen und Bevölkerungsschutz. Außerdem geht es um die Frage, wie Deutschland seine Krisenfestigkeit stärken kann. Die Rüstungsbranche im Saarland ist breit aufgestellt: KNDS fährt in Freisen die Panzerproduktion hoch, Diehl Defence integriert in Nonnweiler Lenkflugkörper wie IRIS-T. Dillinger liefert Panzer- und U-Boot-Stahl, Saarstahl Vormaterial für Munition und die Saarschmiede Komponenten für U-Boote.
Pistorius ist nicht der erste Gast aus der Bundesregierung, der das Saarland in diesem Herbst besucht: Bereits Ende September war Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zu Gast an der Dillinger Hütte. Dort informierte sich der Regierungschef über den Umbau der saarländischen Stahlindustrie hin zu einer klimafreundlicheren Produktion und nahm an einer Veranstaltung der Stahl-Holding-Saar teil. Und auch für Pistorius ist es nicht der erste Besuch bei uns: Schon im September 2024 war er gemeinsam mit Anke Rehlinger (SPD) bei KNDS in Freisen und der Luftlandebrigade 1 in Saarlouis.


