Völklingen: Lebensgefährliches Manöver auf der A 620 bei Völklingen am gestrigen Samstag! Am späten Abend gegen 23 Uhr meldet sich ein Autofahrer über Notruf bei der Polizei. Der Mann berichtet, dass es soeben zu einer gefährlichen Situation auf der A 620 im Bereich der Anschlussstelle Völklingen-City gekommen ist. Den Angaben zufolge ist der Mann mit seinem Wagen auf der Autobahn auf der rechten Spur aus Richtung Saarbrücken kommend in Fahrtrichtung Saarlouis unterwegs.
Etwa 50 Meter hinter der Anschlussstelle Völklingen-City bemerkt er zum Glück noch rechtzeitig ein Auto direkt vor ihm, dass ebenfalls auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs ist. Dieses Auto fährt aber rückwärts! Offenbar hat der Kamikaze-Fahrer die Ausfahrt verpasst und versucht nun, doch noch auf den Verzögerungsstreifen zu kommen. Um eine Kollision zu verhindern, muss der 18-jährige Fahranfänger ein Ausweichmanöver durchführen. Glücklicherweise kommt es nicht zu einem Zusammenstoß, sodass der junge Mann seine Fahrt in Richtung Saarlouis fortsetzen kann.
Direkt nach dem Vorfall ruft er die Polizei, die auch umgehend zur Autobahn ausrückt. Den rückwärts fahrenden Wagen können die Einsatzkräfte aber nicht mehr ausfindig machen. Im Umfeld der Anschlussstellen in der Umgebung wird das Auto auch nicht entdeckt. Es bleibt unklar, ob der Wagen es tatsächlich noch zur Ausfahrt Völklingen-City geschafft hat oder irgendwann wieder richtig herum weitergefahren ist.
Der Geschädigte gibt bei seiner Zeugenbefragung an, dass es sich bei dem Fahrzeug vermutlich um einen roten Seat Ateca gehandelt hat. Er soll „SB“-Kennzeichen aus dem Regionalverband Saarbrücken geführt haben. Zum Fahrer oder der Fahrerin dieses Wagens ist nichts bekannt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Völklingen in Verbindung zu setzen.
