Riegelsberg: Schwerer Unfall am heutigen Mittwochabend auf der L 136 zwischen Riegelberg-Walpershofen und Püttlingen-Köllerbach! Gegen 18.15 Uhr ist ein dunkler Audi aus Richtung Heusweiler kommend auf der Landstraße unterwegs und gerät aus bislang ungeklärter Ursache kurz vor der Abzweigung Russenweg in den Gegenverkehr.
Dort prallt das Auto frontal in einen 40-Tonner-Lkw mit Anhänger. Der Baustoffkranlaster eines Transportunternehmens aus dem rheinland-pfälzischen Kusel ist voll beladen mit Betonklötzen, die gerade aus dem benachbarten Betonwerk abgeholt worden sind.
Der Audi wird beim Aufprall massiv beschädigt, Rauch steigt aus dem Motorraum auf. „Eine Reihe von Ersthelfern reagierten sofort vorbildlich. Sie sicherten die Unfallstelle an der stark befahrenen und unbeleuchteten Landstrasse ab und stellten Fahrzeuge zur Absicherung quer. Aufgrund der unklaren Lage, eines sich entwickelnden Motorbrandes retteten sie den Fahrer aus dem Wagen und kümmerten sich um die Erstversorgung des Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes“, so Pascal Altmayer, Pressesprecher der Feuerwehren des Regionalverbandes Saarbrücken. Unter anderem ist ein Mitglied der Feuerwehr Riegelberg unter den nachfolgenden Fahrzeugen, ein weiterer Feuerwehrmann hat sein Büro einen Steinwurf entfernt und eilt ebenfalls zur Unfallstelle. Gemeinsam wird der Audi-Fahrer so schonend wie möglich aus dem Wrack geholt.
Der Mann wird laut Angaben der Polizei lebensgefährlich verletzt. Er kommt nach der Erstbehandlung intubiert und beatmet ins Krankenhaus. Der 59-Jährige wird in den Schockraum des Winterberg-Klinikums in Saarbrücken gebracht. Ärzte kämpfen aktuell um sein Leben, so die Polizei weiter.
Die Staatsanwaltschaft fordert einen Gutachter zur Rekonstruktion des Unfalls an und ihn mit dem Erstellen eines Spurensicherungs-Gutachens sowie eines Vermeidbarkeits-Gutachen beauftragt. Dazu wird der Audi sichergestellt. Im Einsatz sind rund 40 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Gutachter und Polizei. Die L 136 ist aktuell noch länger gesperrt.
