St. Ingbert: Nach einem Messerangriff auf seine eigene Lebensgefährtin am Wochenende sitzt ein Mann aus dem Saarpfalz-Kreis nun in Untersuchungshaft. Zu dem Vorfall kommt es in der Nacht von Samstag auf Sonntag in St. Ingbert. Bei der Polizei geht gegen 2 Uhr eine Mitteilung ein, wonach es einen Messerangriff auf eine Frau in der Mittelstadt gegeben haben soll. Die Beamten rücken umgehend zur angegebenen Örtlichkeit aus, treffen nach wenigen Minuten dort ein.
Vor dem Haustreffen die Einsatzkräfte auf den mutmaßlichen Täter. Er kann widerstandslos festgenommen werden. Im Inneren des Hauses finden die Polizisten dann das 30 Jahre alte Opfer blutend vor. Im Haus befinden sich auch die Kinder der Frau, die drei sind zwischen fünf und zehn Jahre alt. Ob die Kleinen die Tat mit ansehen mussten, ist nicht bekannt. Ihre Mutter, sie ist die Lebensgefährtin des Festgenommenen, hat Schnitt- beziehungsweise Stichverletzungen unter anderem an den Armen und im Bauchbereich erlitten.
Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst verbringt die Patientin nach einer Erstversorgung vor Ort in ein nahegelegenes Krankenhaus. In der Klinik wird schließlich diagnostiziert, dass die Frau glücklicherweise nur leichte Verletzungen erlitten hat. Sie kann noch in der Nacht wieder nach Hause zurückkehren. Das gilt nicht für den Tatverdächtigen. Bei dem Mann handelt es sich um einen Wiederholungstäter, er ist schon in der Vergangenheit gewalttätig geworden. Wegen Wiederholungsgefahr beantragt die Staatsanwaltschaft Saarbrücken einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 34 Jahre alten Mann.
Am gestrigen Sonntag führen Polizeibeamte den Verdächtigen nach einer Nacht in der Gewahrsamszelle einem Bereitschaftsrichter am Amtsgericht in Saarbrücken vor. Ob der 34-Jährige dort Angaben zur Sache macht, ist nicht bekannt. Der Richter gibt dem Antrag auf Untersuchungshaft statt, woraufhin ihn die Polizei in eine Justizvollzugsanstalt verbringt. Im Rahmen der Ermittlungen finden die Beamten die mutmaßliche Tatwaffe, ein Messer, auf. Gegen den St. Ingberter wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
