Saarlouis: Ein furchtbares Unglück überschattet den heutigen Aschermittwoch im Saarland. Auf einem Betriebsgelände in Saarlouis kommt es zu einem tödlichen Arbeitsunfall! Gegen 11.45 Uhr ist auf dem Gelände einer Spedition für internationale Tanktransporte ein Arbeiter an einem der Sattelzüge zu Gange. In einer Halle führt der 53 Jahre alte Mann Arbeiten an einer Zugmaschine durch. Dabei wird er aus bislang noch ungeklärten Gründen von dem tonnenschweren Lkw eingeklemmt.
Über Notruf werden Feuerwehr, Rettungsdienst und die Polizei verständigt. Die Freiwillige Feuerwehr Saarlouis rückt mit rund 30 Helfern und sechs Fahrzeugen aus den Löschbezirken Innenstadt und Ost zur Einsatzstelle in den Stadtteil Fraulautern aus. Der Rettungsdienst schickt einen Rettungswagen und ein Notarztfahrzeug der DRK-Wache Saarlouis zur Unglücksstelle. Auch die Polizei entsendet zwei Streifenwagenkommandos. Für den eingeklemmten Arbeiter kommt aber leider jede Hilfe zu spät. Der Mann stirbt noch vor Ort an seinen schweren Verletzungen.
Ein Eingreifen der Feuerwehr ist daher nicht mehr erforderlich. Die Polizei ermittelt die Identität des Verstorbenen und informiert die nächsten Angehörigen des Mannes. Dann übernimmt der Kriminaldauerdienst aus Saarbrücken die Ermittlungen. Letztlich werden die Experten für Todesermittlungen den Fall übernehmen. Bislang gibt es allerdings keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.
Auch hat der Mann alleine an dem Lastwagen gearbeitet. Neben der Polizei untersuchen, wie in solchen Fällen üblich, das Landesamt für Arbeitsschutz sowie die zuständige Berufsgenossenschaft den Vorfall, um zu prüfen, ob es Verstöße gegen die arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben gegeben haben könnte. Weil sich der Ort des Geschehens in einer ruhigen Nebenstraße befindet, kommt es während des Einsatzes zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen.
