Tödlicher Unfall mit Müllauto: Das sagt die Feuerwehr zum Unglück

Saarbrücken: Das Saarbrücker Amt für Brand- und Bevölkerungsschutz hat am Abend erste Details zu dem tödlichen Lkw-Unfall auf der Warndtstrecke (wir berichteten bereits) bekannt gegeben. Demnach werden die Helfer am Nachmittag gegen 15.20 Uhr auf die L 163 zwischen Velsen und Klarenthal alarmiert. Mehrere Einheiten von Feuerwehr, Rettungsdienst sowie Polizei sind innerhalb weniger Minuten an der Einsatzstelle.

Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte liegt bei schneebedeckter Fahrbahn ein Müllfahrzeug eines Entsorgungsbetriebes auf der Fahrerseite im Straßengraben. Weitere Fahrzeuge sind an dem Unfall offenbar nicht beteiligt. Vorbildlich: Ein Ersthelfer hat bereits vor dem Eintreffen der Rettungskräfte eine schwerverletzte Person aus der Fahrerkabine des Lkws über die Beifahrerseite befreien können. Die verletzte Person wird noch auf der Beifahrerseite des Lasters liegend vom Rettungsdienst versorgt, von den Helfern zu Boden gebracht und in eine Klinik transportiert. Über den aktuellen Gesundheitszustand liegen keine Informationen vor.

Ein weiterer Insasse des Lasters wird bei dem Unfall unter der Fahrerkabine des tonnenschweren Fahrzeugs eingeklemmt. Der Mann erliegt noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte seinen Verletzungen. Zur Bergung des Leichnams muss der Lkw von der Feuerwehr gesichert und angehoben werden. Weil zunächst nicht auszuschließen ist, dass weitere Personen vom Unfall betroffen sind und verletzt in der Umgebung liegen, wird die Unglücksstelle unter anderem mithilfe einer Drohne abgesucht.

Es wird jedoch niemand mehr gefunden. Aufgrund der erheblichen Schneeglätte an der Einsatzstelle muss die Fahrbahn mehrmals von Räumfahrzeugen geräumt und gestreut werden. Die betroffene Strecke ist zur Stunde noch voll gesperrt. Die Polizei hat die Öffentlichkeit bislang bis auf Meldungen im Verkehrswarnfunk noch nicht über den schweren Unfall unterrichtet.