Saarbrücken: Grausige Entdeckung am heutigen Donnerstagmittag in Saarbrücken. Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes sehen gegen 12 Uhr etwas in der Saar treiben. Es handelt sich um eine leblose Person, die in Höhe der Schleuse im Saarbrücker Stadtteil Burbach im Wasser treibt. Umgehend werden die Wasserschutzpolizei sowie der Rettungsdienst alarmiert.
Die Einsatzkräfte sind wenige Minuten später am Saarleinpfad auf der Burbacher Seite. Tatsächlich treibt dort ein Mensch im Wasser, es wird jedoch schnell klar: Für die Person können die Helfer nichts mehr tun, sie ist bereits verstorben. Der alarmierte Rettungswagen rückt daraufhin wieder ab. Die Beamten der Wasserschutzpolizei bleiben vor Ort, bis die Tauchergruppe der Technischen Einsatzeinheit der Bereitschaftspolizei am Fundort eintrifft. Obwohl aktuell aufgrund massiver Regenfälle der vergangenen Tage eine starke Strömung herrscht, können die Taucher kurz vor der Schleuse ins Wasser gehen und die verstorbene Person an Land bringen.
Dort übernimmt der ebenfalls alarmierte Kriminaldauerdienst die Ermittlungsarbeit. Bislang ist lediglich klar, dass es sich bei der verstorbenen Person um eine Frau handelt. Die Identität der Toten ist dagegen bisher noch nicht geklärt. Auch, wie lange die Frau im Wasser gelegen hat, ist noch unbekannt. Behörden Sprecher Falk Hasenberg von der Landespolizeidirektion erklärt: „Die Ermittlungen laufen derzeit noch.“ Unter anderem sollen nun Vermisstenfälle aus der vergangenen Zeit untersucht werden.
Genaue Angaben über die Liegezeit im Wasser der Leiche könnte eine Obduktion bei der Rechtsmedizin in Homburg ergeben. Außerdem muss geklärt werden, wie die Frau ums Leben gekommen ist und ob es sich hier möglicherweise um ein Verbrechen handelt.Die Polizei will weitere Erkenntnisse bekannt geben, sobald diese vorliegen.
