30-Jähriger bringt Mann am Skaterpark in Homburg um

Homburg: Schockierender Anruf am heutigen Donnerstagmorgen bei der Führungs- und Lagezentrale der saarländischen Polizei! Gegen 7.10 Uhr meldet sich dort über Notruf ein Mann und erzählt den Beamten, dass er gerade jemanden umgebracht hat. Das ganze soll sich in der Nähe des Skaterparks im Homburger Stadtteil Einöd zugetragen haben. Sofort fahren Kommandos der Polizeiinspektion Homburg zu der angegebenen Stelle.

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Gleichzeitig werden auch ein Notarzt und ein Rettungswagen nach Einöd geschickt. Vor Ort bestätigt sich dann die grausige Meldung: In einem Feld neben einem landwirtschaftlichen Weg liegt blutüberströmt ein lebloser Mann auf dem Boden. Alle Rettungsversuche des Notarztes bleiben vergeblich, das Angriffsopfer ist bereits verstorben. Auch die Person, die den Notruf gewählt hat und sich selbst als den Täter bezeichnet, entdecken Polizeibeamte am Ort des Geschehens.
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Der Mann lässt sich widerstandslos von den Polizisten festnehmen, wird zur Vernehmung auf die Dienststelle gebracht. Nach Angaben des 30-Jährigen hat er mit einem Messer auf sein Opfer eingestochen. Die mutmaßliche Tatwaffe entdecken  die Polizisten wenige Meter vom Fundort der Leiche entfernt auf einem benachbarten Acker. Behördensprecher Stephan Laßotta: „In welcher Beziehung der Tatverdächtige und das Opfer zueinander standen, wird derzeit noch geprüft.“ Außer, dass es sich beim Toten um einen Mann handelt, wissen die Beamten noch nicht viel über das Opfer. Derzeit sind Zivilbeamte der Kripo und die Tatortbereitschaft vor Ort und untersuchen die Spuren.
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Der Verdächtige wird in der Zwischenzeit auf der Dienststelle zum Tathergang vernommen. Im Laufe des Tages soll sich entscheiden, wann der Mann dem Haftrichter vorgeführt wird. Das Gebiet rings um den Tatort wird von Polizei und Polizeilichem Ordnungsdienst weiträumig abgesperrt.

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