Medienbericht: Attackierter Zugbegleiter ist tot

Landstuhl/Homburg: Alles Hoffen war umsonst! Der am Montagabend von einem Fahrgast angegriffene Zugbegleiter hat nicht überlebt. Das berichtet aktuell die BILD-Zeitung und beruft sich dabei auf nicht näher genannte Quellen. Schon am gestrigen Dienstag hatte es Gerüchte gegeben, dass der 36-jährige Familienvater die Attacke nicht überlebt habe. Die Polizei wies diese Informationen allerdings zurück. Der festgenommene Verdächtige wurde vom Ermittlungsrichter auch lediglich wegen des Verdachts des versuchten, nicht wegen vollendeten Totschlags, in Untersuchungshaft geschickt.

Nach Angaben des Vorsitzenden der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, Martin Burkert, hinterlässt der angegriffene 36-Jährige ein oder mehrere Kinder. Am Montagabend war der Regionalexpress 4131 aus Heidelberg kommend in Richtung Koblenz unterwegs. Zwischen dem Halt im Bahnhof Landstuhl und dem saarländischen Homburg kam es dann zu der Attacke auf den Zugbegleiter, als der Schaffner die Fahrkarte des mutmaßlichen Angreifers kontrollieren wollte.

Ein Bundeswehrsoldat, der mit im Zug unterwegs war, leistete erste Hilfe. Als das Opfer keinen Puls und keine Atmung mehr aufwies, schaffte es der Soldat, den Mann mit Reanimationsmaßnahmen wieder ins Leben zurückzuholen. Am Bahnhof in Homburg übernahm der Rettungsdienst den Patienten und brachte ihn in eine Klinik. Dort kämpften die Ärzte weiter um das Leben des Mannes. Leider vergeblich, wie sich nun herausstellt.

Weil sich das eigentliche Tatgeschehen im benachbarten Rheinland-Pfalz zugetragen hat, ermittelt die dortige Polizei. Ob der 26-jährige mutmaßliche Angreifer etwas zu den Vorwürfen gegen ihn gesagt hat, ist weiterhin nicht bekannt. Außer seinem Alter gibt es keine näheren Details seitens der Behörden zu dem Mann. So bleibt insbesondere unklar, ob der Verdächtige bereits in der Vergangenheit strafrechtlich auffällig gewesen ist.