Dachstuhlbrand nach Arbeiten an Solaranlage in Riegelsberg – Drei Feuerwehrleute verletzt

Weiter nach der Werbung

Riegelsberg – (Von unserem Reporter Thorsten Kremers) Ein Dachstuhlbrand hat am Dienstagmittag (14. Juli 2026) in der Saarbrücker Straße in Riegelsberg einen stundenlangen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst.

Weiter nach der Werbung

Nach ersten Erkenntnissen war das Feuer gegen 13.30 Uhr vermutlich im Zusammenhang mit Arbeiten an einer Photovoltaikanlage ausgebrochen. Die Bewohner des Wohn- und Geschäftshauses konnten das Gebäude noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte unverletzt verlassen.

Weiter nach der Werbung

Rund 60 Feuerwehrleute aus Riegelsberg und Heusweiler rückten mit zwei Drehleitern an, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Ihr Ziel war es, den ausgedehnten Dachstuhlbrand einzudämmen und ein Übergreifen auf ein unmittelbar angrenzendes Gebäude zu verhindern. Erst gegen 16 Uhr gelang es den Einsatzkräften, das Feuer weitgehend unter Kontrolle zu bringen.

Weiter nach der Werbung

Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich jedoch schwierig, da der Dachstuhl nach Einschätzung von Baufachberatern des Technischen Hilfswerks einsturzgefährdet war. Zusätzlich erschwerte eine weiterhin unter Spannung stehende Photovoltaikanlage die Arbeiten.

Weiter nach der Werbung

Während des kräftezehrenden Einsatzes wurden drei Feuerwehrleute leicht verletzt. Bei Außentemperaturen von rund 38 Grad und intensiver Sonneneinstrahlung sorgte die anhaltende Hitzewelle für eine enorme körperliche Belastung der Einsatzkräfte. Der Rettungsdienst betreute die verletzten Feuerwehrleute direkt an der Einsatzstelle. Eine Einlieferung ins Krankenhaus war nach bisherigen Angaben nicht erforderlich.

Weiter nach der Werbung

Um die Belastung möglichst gering zu halten, wurden die Einsatzkräfte deutlich häufiger ausgewechselt als üblich. Außerdem standen zusätzliche Rettungsdienstteams bereit, um die medizinische Versorgung der Feuerwehrleute sicherzustellen.

Für die Bewohner des Hauses hat der Brand erhebliche Folgen. Wie Bürgermeister Benjamin Schmidt mitteilte, müssen vier Menschen vorerst anderweitig untergebracht werden, da ihre Wohnungen derzeit nicht bewohnbar sind.

Auch der im Gebäude befindliche Döner-Imbiss kann seinen Betrieb auf unbestimmte Zeit nicht fortsetzen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen.

Dieser Beitrag wird bereitgestellt vom Medienverbund Saarland