Großaufgebot beim Südwestderby: FCS-Fans rufen zu Demo gegen Polizeikosten auf

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Saarbrücken: Das Südwestderby zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Waldhof Mannheim hat am heutigen Sonntag auch abseits des Rasens für einen Großeinsatz gesorgt. Mehr als 650 Polizisten sind rund um den Ludwigspark im Einsatz, neben saarländischen Beamten auch Kräfte aus Rheinland-Pfalz, Hessen und von der Bundespolizei. 15.500 Zuschauer verfolgen die Drittliga-Partie im Stadion.

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Vor allem die Abreise der Gästefans bringt den Verkehr ins Stocken. Gegen 15.50 Uhr begleiten Einsatzkräfte rund 850 mit der Bahn angereiste Mannheimer vom Stadion zum Hauptbahnhof. Damit die beiden Fanlager nicht aufeinandertreffen, sperrt die Polizei die Camphauser Straße, den Ludwigskreisel und die Westspange. Zeitweise staut sich der Verkehr auf der Westspange und im Stadtgebiet, zusätzlich verzögert sich die Abreise von rund 300 weiteren Gästefans in Reisebussen.

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Am Ludwigskreisel und am Bahnhof kommt es laut Polizei zu vereinzelten Provokationen, die die begleitenden Beamten beenden. Später geraten in der Innenstadt einzelne Fans aneinander. Die Polizei stellt die Identitäten der Beteiligten fest und entlässt sie anschließend. Mehrere Strafverfahren sind eingeleitet, die Ermittlungen dauern an. Insgesamt bewertet die Polizei den Einsatz dennoch als weitgehend reibungslos.

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Ohne Störungen verlaufen auch die zeitgleich ausgetragenen Hylo-Badminton Open in der benachbarten Saarlandhalle. Auf der Tribüne rücken die FCS-Anhänger derweil die Kosten solcher Einsätze in den Mittelpunkt: Auf einem langen Banner vor der Fankurve rufen sie zu einer Demonstration gegen das Polizeigesetz und die Kostenumlage für Polizeieinsätze bei Fußballspielen auf.

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Die Demonstration soll rund um das FCS-Heimspiel am Sonntag, 22. November, stattfinden, Anstoß im Ludwigspark ist um 16.30 Uhr. Treffpunkt und Uhrzeit für die Demo nennen die Fans noch nicht. Sie kündigen weitere Informationen an und erklären die Teilnahme zum Pflichttermin.

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