St. Ingbert: Im Bereich des Bahnhofs in St. Ingbert wird am gestrigen Dienstagabend ein Mensch von einem Zug erfasst und tödlich verletzt. Der tragische Vorfall sorgt für eine Streckensperrung, eine Zugevakuierung und auch eine Straßensperrung in der Innenstadt. Mehrere Leser haben sich deshalb an unsere Redaktion gewandt.
Bei dem Zug handelt es sich nach Angaben einer Sprecherin der Bundespolizeiinspektion Saarbrücken um den Regionalexpress 4132, der als Südwest-Express RE 1 des Betreibers DB Regio Mitte von Trier nach Mannheim unterwegs ist. Fahrplanmäßig hält der Regionalexpress um 21.47 Uhr im Saarbrücker Hauptbahnhof. Um 21.57 Uhr wird der Regionalexpress dann in St. Ingbert erwartet und um 22.08 Uhr in Homburg.
Mehrere Fahrgäste sitzen in dem Zug, als es zu dem Zusammenstoß kommt. Das Fahrzeug muss daher evakuiert werden, die Fahrgäste anderweitig weiterreisen. Immerhin wird im Zug selbst nach bisherigen Erkenntnissen wohl niemand verletzt. Der Rettungsdienst wird informiert, herbeigeeilte Notfallmediziner können aber nur noch den Tod der Person feststellen.
Wegen der Einsatzmaßnahmen wird der Bahnhof St. Ingbert ab 22.05 Uhr gesperrt, der Nah-, Fern- und Güterverkehr umgeleitet. Ab Homburg fällt die Fahrt des betreffenden RE aus. Auch auf der Straße hat der Einsatz Folgen: Ab 22.27 Uhr ist die Saarbrücker Straße, die dort auch L 119 heißt, in Höhe der Straße Am Güterbahnhof gesperrt. Erst gegen 0.05 Uhr gibt die Bahn die Strecke frei, bis dahin ist auch die Straße wieder befahrbar.
Die Kriminalpolizei hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Das ist in solchen Fällen nach Angaben eines Sprechers der Landespolizeidirektion Saarbrücken üblich. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es demnach nicht. Dennoch laufen die Ermittlungen der entsprechenden Fachdienststelle weiter.

