Saarbrücken: Ein 61-Jähriger hat am heutigen Mittwochabend einen Sturz in die eiskalte Saar überlebt. Gegen 18.45 Uhr wird die Polizei darüber informiert, dass ein Mann in den Fluss gefallen ist. Kurze Zeit später entdecken Einsatzkräfte den Saarbrücker im Bereich der Güdinger Schleuse, wo er durchnässt und stark unterkühlt in einem Gebüsch liegt.
Nach Angaben der Polizei ist der Mann auf dem Heimweg, als er offenbar beim Wasserlassen in die Saar stürzt. Dabei ist er nach ersten Erkenntnissen alkoholisiert. Noch während er im Wasser schwimmt, gelingt es ihm, zu telefonieren und so Hilfe zu holen. Laut Berufsfeuerwehr sichten zudem Passanten die hilflose Person im Wasser und schlagen ebenfalls Alarm.
Als die Retter eintreffen, hat sich der 61-Jährige bereits ans Ufer gerettet. Einsatzkräfte der Feuerwehr aus dem Löschbezirk Güdingen kümmern sich um ihn, bevor der Rettungsdienst kurze Zeit später eintrifft und die Versorgung übernimmt. Rund 50 Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst sind vor Ort. Der stark unterkühlte Mann kommt anschließend in ein Saarbrücker Krankenhaus. Trotz der aktuell nur 9 Grad kalten Saar besteht nach Angaben der Polizei keine Lebensgefahr.
Für die Feuerwehr ist der Einsatz an der Saar nicht der einzige an diesem Mittwoch: Wie das Amt für Brand- und Bevölkerungsschutz der Landeshauptstadt mitteilt, rücken die Helfer bereits gegen Mittag zu einem Kellerbrand im Stadtteil Dudweiler aus. Die Einsatzkräfte können das Feuer schnell lokalisieren und löschen. Gleichzeitig verhindern sie, dass sich die Flammen auf das restliche Gebäude ausbreiten.
Verletzt wird bei dem Brand niemand. Insgesamt sind in Dudweiler 25 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Deutschem Roten Kreuz im Einsatz. Angaben zur Ursache des Feuers und zur Höhe des Schadens macht die Feuerwehr in ihrer Mitteilung nicht, die Polizei hat sich noch nicht zu dem Fall geäußert.

