Annegret Kramp-Karrenbauer will Bundestagsabgeordnete werden

Püttlingen: Die ehemalige Saar-Ministerpräsidentin und jetzige Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (58, CDU) wird bei der kommenden Bundestagswahl im September im Saarland für ein Mandat kandidieren.

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Das berichtet die Saarbrücker Zeitung in ihrer morgigen Freitagausgabe. Die frühere CDU-Bundesvorsitzende, die dem Bundestag derzeit noch nicht angehört, bestätigte auf Anfrage, dass sie dem Vorschlag der beiden CDU-Kreisvorsitzenden Peter Strobel (Saarbrücken Stadt) und Michael Adam (Saarbrücken Land) folgt und sich für das Direktmandat im Wahlkreis Saarbrücken bewerben werde.
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Dieses Mandat hat bei der letzten Bundestagswahl im Jahr 2017 die SPD-Politikerin Josephine Ortleb (34) gewonnen. Damit ist der Einzug in den Bundestag über ein Direktmandat alles andere als eine sichere Bank für AKK. Es ist nach Angaben der Zeitung davon auszugehen, dass Kramp-Karrenbauer auch für einen Spitzenplatz auf der CDU-Landesliste im Saarland antritt. Die Püttlingerin Annegret Kramp-Karrenbauer trat 1981 in die CDU ein, war von 1985 bis 1988 stellvertretende Landesvorsitzende der Jungen Union und von 1999 bis 2012 Landesvorsitzende der Frauen-Union Saar.
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Seit 2010 ist sie Mitglied des CDU-Bundespräsidiums, 2018 wählte sie ein Sonderparteitag zur Generalsekretärin der CDU und noch im selben Jahr wurde sie zur Parteivorsitzenden der CDU gewählt. Von 2000 bis 2004 war sie Saar-Innenministerin und damit bundesweit der erste weibliche Innenminister. 2007 übernahm sie das Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur sowie im 2009 das Ministerium für Arbeit, Familie, Soziales, Prävention und Sport. Von 2011 bis 2018 war sie Ministerpräsidentin des Saarlandes. Annegret Kramp-Karrenbauer ist verheiratet und hat drei mittlerweile erwachsene Kinder. Sie pendelt zwischen Püttlingen und Berlin.

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