Auf der Suche nach Corona-Sündern: Großkontrollen im Saarland

Saarbrücken: Am gestrigen Freitag gibt es im gesamten Saarland einen Aktionstag zur Kontrolle der Corona-Regeln. Das Hauptaugenmerk der Kontrolleure liegt dabei auf der Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften wie Abstandsregeln und dem Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen. Ab 14 Uhr bis in den späten Abend gehen die Ortspolizeibehörden, die Bundespolizei im Saarland und die Landespolizei in 41 saarländischen Gemeinden auf Streife.

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Mehr als 500 einzelne Kontrollen werden durchgeführt, dabei werden landesweit rund 100 Verstöße festgestellt. Im Landkreis St. Wendel etwa liegen besonders die Stadt St. Wendel sowie die Gemeinden Tholey und Marpingen im Kontrollfokus. Vor allem die geltenden Beschränkungen im Gaststättenbereich und die Regeln an Bahn- und Busbahnhöfen sowie an Bushaltestellen werden unter die Lupe genommen. Auch auf öffentlichen Flächen wie Spielplätzen, Parks und Sportstätten gibt es Kontrollen.
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Dabei werden den ganzen Tag über vor allem im Bereich des Bahnhof St. Wendel und des Busbahnhofs Verstöße festgestellt werden, die sofort geahndet werden. Insgesamt, so die Polizei, fällt im Landkreis St. Wendel die Zahl der Verstöße aber eher gering aus. In Weiskirchen im Landkreis Merzig-Wadern führt die Polizeiinspektion Nordsaarland zusammen mit Ordnungsamt und Bundespolizei in der Zeit von 15 Uhr bis 17 Uhr Kontrollgänge zu Fuß durch. Dabei finden mehrere Sensibilisierungsgespräche statt.
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Bei Kontrollen in den Gaststätten der Gemeinde können keine Verstöße festgestellt werden. Im Bereich der Bärenfelsklinik und dem gegenüberliegenden Parkplatz wird eine größere Anzahl von Personen angetroffen. Treffen in der Öffentlichkeit sind allerdings derzeit nur bis zehn Personen zulässig. Den beiden Personengruppen wird daher ein Platzverweis erteilt. Die Polizei im Saarland kündigt an, dass es in Zukunft weitere  Kontrollen dieser Art geben wird.

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