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Bekiffter Franzose rammt Polizeiauto

Saarbrücken: Dieser Ausflug nach Deutschland wird einem 35 Jahre alten Autofahrer aus dem französischen Forbach jede Menge Ärger mit der deutschen Polizei und Justiz einbringen. Der Mann ist letzten Mittwoch gegen 1 Uhr mit seinem grauen Audi A 4 im Deutschmühlental in Richtung Landesgrenze unterwegs. Dummerweise ist dort gerade eine Streife der Bundespolizei unterwegs und den Beamten fällt die Fahrweise des Franzosen auf, die sehr stark auf alkoholische Beeinflussung schließen lässt. Teilweise fährt der Mann komplett auf der Gegenfahrbahn. Die Beamten folgen dem Kombi und wollen ihn in der Metzer Straße anhalten. Der Franzose versucht, sich der Kontrolle zu entziehen und gibt Gas. Dabei kommt es zur Kollision zwischen dem Audi und dem VW Transporter der Polizei, der Franzose flüchtet mit hohem Tempo in Richtung Grenze. Kurz vor der alten Goldenen Bremm versucht der Mann, über die Einreisespur am ehemaligen Grenzübergang nach Frankreich zu kommen. Doch die Beamten schaffen es durch eine erneute Kollision, das flüchtende Fahrzeug noch auf deutschem Boden zu blockieren. Weitere Polizisten kommen hinzu, der Fahrer kann festgenommen werden. Jetzt zeigt sich der Mann kooperativ und räumt noch an Ort und Stelle den Konsum von Cannabis ein. Außerdem steckt eine offene Dose eines Whiskey-Mischgetränk im Getränkehalter. Im Polizeiauto geht es zur Dienststelle, dem Unfallfahrer wird eine Blutprobe entnommen. Seinen Führerschein ist er erst einmal los, sein Wagen ist schwer mitgenommen. Der Streifenwagen der Bundespolizei ist ebenfalls stark beschädigt und muss kurzfristig außer Dienst gestellt werden. Die an der Verfolgungsjagd beteiligten Beamten bleiben unverletzt. Jetzt leitet die Polizei mehrere Strafverfahren wegen Verkehrsunfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den Mann ein.

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