Saarbrücken: Unsere Redaktion haben mehrere anfragen zum Sushi-Restaurant Mu-Kii in Saarbrücken erreicht. „Warum ist das Restaurant Mu Kii in Saarbrücken seit einem Monat ohne jegliche Information geschlossen? Wird es wieder öffnen oder nicht? Ansonsten muss ich mir ein anderes suchen“ lautet denn auch einer der Kommentare unter dem neusten Social-Media-Post des asiatischen Restaurants, der aus dem Mai stammt.
Bei Google ist das Unternehmen als „dauerhaft geschlossen“ eintragen. Tatsächlich hat der ehemals angesagte Laden Insolvenz beantragt. Das Amtsgericht Saarbrücken führt unter dem Aktenzeichen 60 IN 28/26 ein Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der Betreibergesellschaft, die Mu-Kii Saarbrücken GmbH mit Sitz in der Berliner Promenade.
In einer Anordnung des Gerichts dieses Monats heißt es: „Der Schuldnerin wird ein allgemeines Verfügungsverbot auferlegt (§ 21 Abs. 2 Nr. 2 InsO); die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über das Vermögen der Schuldnerin einschließlich des Rechts zum Einzug von Bankguthaben und anderen Forderungen geht damit auf die vorläufige Insolvenzverwalterin über.“ Das Mu-Kii war im Oktober 2018 in Saarbrücken an den Start gegangen.
Neben Sushi wurden auch weitere Gerichte der asiatischen Küche als „All you can eat“-Konzept angeboten und in einer offenen Küche zubereitet. Bestellt wurde, wie es mittlerweile oft in asiatischen Restaurants der Fall ist, über iPads am Tisch. Bis zu seiner Schließung hatte das Mu-Kii gute Kundenbewertungen in Online-Portalen. Bereits in den Jahren 20218 und 2020 hatte der Asiate Wirtschaftsberichten zufolge bereits rote Zahlen geschrieben, dazwischen aber auch Gewinn gemacht.
Wirtschaftlich ist das Mu-Kii mit ähnlichen Restaurants, etwa in Dortmund und in Wuppertal, verbunden. Dass der Betrieb in Saarbrücken wieder aufgenommen wird, darf bezweifelt werden.

