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Riegelsberg: Gefahrgut-Alarm im DHL-Zentrum in Riegelsberg am heutigen Dienstagvormittag! Gegen 9.30 Uhr sind Mitarbeiter des Logistikunternehmens im Paketzentrum auf dem Gelände der ehemaligen Betonsteinfabrik am Russenweg mit dem Verteilen und Umladen von Kundensendungen beschäftigt. Plötzlich tritt aus einem der Pakete eine Flüssigkeit aus, mehrere Mitarbeiter klagen über gesundheitliche Probleme.
Der Rettungsdienst wird alarmiert und rückt mit zwei Rettungswagen der DRK-Wachen Heusweiler und Saarbrücken-West aus. Der Rettungsdienst, der nach wenigen Minuten vor Ort eintrifft, alarmiert wiederum die Freiwillige Feuerwehr zur Unterstützung. Die eilt mit 25 Helfern aus den Löschbezirken Riegelsberg und Walpershofen zum Ort des Geschehens. Auch der ABC-Zug des Regionalverbands Saarbrücken wird hinzugerufen. 39 Mitarbeiter werden evakuiert, neun von ihnen an den Rettungsdienst zur Untersuchung übergeben. Die Feuerwehrleute betreten das Paketzentrum mit Chemie-Schutzanzügen und sichern das leck geschlagene Paket. Darüber hinaus wird mit der Bestimmung der Chemikalie begonnen.
Aktuell liegen dazu noch keine abschließenden Informationen vor. Die betroffenen Mitarbeiter klagen aber über Reizungen von Augen und Atemwegen. Letztlich wird eine Person ins Krankenhaus verbracht, über den Gesundheitszustand liegen keine Informationen vor. Zur weiteren Ermittlung rückt die Polizeiinspektion Völklingen mit einem Kommando an. Da es sich um einen Arbeitsunfall handelt, wird auch das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz nach Riegelsberg gerufen.
Nachdem der unbekannte Stoff nicht weiter auslaufen kann, wird die Einsatzstelle an DHL übergeben. Dort beauftragt man ein spezialisiertes Entsorgungsunternehmen mit den weiteren Maßnahmen wie der Reinigung und Entsorgung. Für die Feuerwehr ist der Einsatz gegen 11.20 Uhr beendet. Während der Maßnahmen kommt es zu keinen Verkehrsbehinderungen. Möglicherweise hat der Vorfall jedoch Auswirkungen auf die Verteilung anderer Pakete.
