Bexbach/Merzig/Saarbrücken: Im Saarland sind wieder einmal mehrere Lebensmittel verarbeitende Betriebe negativ bei Kontrollen aufgefallen. Die neuste Veröffentlichung des Landesamtes für Verbraucherschutz vom 4. August, zu denen die Behörde verpflichtet ist, listet drei neue Fälle auf. Da die Veröffentlichung unter namentlicher Nennung der betroffenen Betriebe nur eine begrenzte Zeit lang erlaubt wäre, umschreiben wir die Unternehmen hier im Artikel lediglich grob. Die Namen und Adressen finden Verbraucher bis zum Ablauf der gesetzlichen Fristen auf der offiziellen Seite des Saarlands. Auffällige Firmen müssen von den Behörden eigentlich sofort öffentlich gemacht werden, allerdings muss den Betreibern zuvor auch die Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben werden. Daher verzögern sich die Veröffentlichungen oft um Monate.
Der erste kontrollierte Betrieb hat zweimal innerhalb von wenigen Tagen Besuch bekommen und ist beide Male aufgefallen! Am 10. und 15. April wurde der Imbissbetrieb in Bexbach, der vor allem für Bürger und Pizzas bekannt ist, kontrolliert. Das Ergebnis: Lebensmittel wie Soßen, Salate, Karotten, Rotkraut, Kohl, Zwiebeln, Tomaten, Gurken, Peperoni, Salami, Käse, Pilze und Salatmayonnaise wurden unter unhygienischen Bedingungen gelagert und zubereitet. Bei dem zweiten Besuch am 15. April wurden die letzten Mängel beseitigt.
Der zweite Betrieb ist ein alter Bekannter für die Kontrolleure: Hier sind bereits im August vergangenen Jahres Mängel festgestellt worden. Auch beim jüngsten Besuch des Merziger Lebensmittelhändlers, der unter anderem Waren aus dem Nahen Osten anbietet, am 11. Mai gibt es Beanstandungen: Produkte wie Butterfett, Gewürze, Auberginen, Zitronen, Joghurt, Hackfleischzubereitungen, Frischkäse und Grüne Oliven wurden unter unhygienischen Bedingungen gelagert und somit der Gefahr einer negativen Beeinflussung ausgesetzt. Am 20. Mai waren die Mängel nicht mehr feststellbar.
Der dritte Betrieb ist ein beliebtes China-Buffet-Restaurant in Saarbrücken. Hier entdecken die Lebensmittelkontrolleure am 27. Mai unter anderem Sushi, gekochte Eier, Salatsoßen, Oktopusscheiben und Lachsseiten, die unter unhygienischen Bedingungen gelagert und zubereitet wurden. Bei einer Nachkontrolle am 12. Juni war wieder alles okay.

