Erste Ukrainie-Flüchtlinge am Mittwoch erwartet: Saarland errichtet Willkommens-Zentrum

Saarbrücken: Die saarländische Landesregierung rechnet damit, dass die ersten Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine am kommenden Mittwoch im Saarland ankommen werden. Das hat die Saarbrücker Staatskanzlei am heutigen Samstagnachmittag bekannt gegeben. Für die krisengeschüttelten Menschen wird extra ein Willkommens-Zentrum eingerichtet. Derzeit laufen umfangreiche Vorbereitungsarbeiten dazu auf Hochtouren. Sollten Saarländer Verwandte, Freunde oder Bekannte im Kriegsgebiet haben, können diese schnell und unkompliziert im Saarland aufgenommen werden. Die Landesregierung bittet darum, die Ankunft von Bürgern aus der Ukraine unter der Mailadresse UkraineFluechtlinge@innen.saarland.de anzumelden, damit sich die Behörden einen Überblick über die Situation im Saarland verschaffen können. Außerdem berichtet die Staatskanzlei von einer gewaltigen Welle der Hilfsbereitschaft aus der saarländischen Bevölkerung. So erreichen die Landesregierung Angebote von Wohnraum über Sach- und Geldspenden und anderweitiger Hilfen. Ministerpräsident Tobias Hans (CDU): „Die Welle der Hilfsbereitschaft der Saarländerinnen und Saarländer ist riesig. Das macht mir große Hoffnung und Mut. In schwierigen Zeiten hält das Saarland zusammen und zeigt Herz. Überall im Land sprechen mich Leute an, zeigen Solidarität und konkrete Hilfsbereitschaft.“ Auch, wer Hilfsangebote melden möchte, kann dafür die Mailadresse  UkraineFluechtlinge@innen.saarland.de nutzen. Das Innenministerium koordiniert diese Angebote dann, auch am Wochenende, und wird sie an die zuständigen Stellen vermitteln. Zusätzlich wird es ab dem kommenden Dienstag eine Sonder-Hotline geben, um Angebote, Fragen und ähnliches auch im direkten Gespräch klären zu können. Die Mailadresse sowie die bald freigeschaltete Hotline können auch von Ukrainern genutzt werden, um zum Beispiel Fragen zur Einreise zu klären.

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