Explosion in Völklingen: Ein Toter, mehrere Schwerverletzte

Völklingen: Nach einer heftigen Detonation in der Völklinger Innenstadt ist in der Nacht zum heutigen Samstag eine Person verstorben, mehrere sind schwer verletzt. Un bestätigten Angaben zufolge soll dort eine Bombe explodiert sein.Wie die Polizei auf Anfrage mitteilt, gehen gegen 0.15 Uhr mehrere Notrufe bei den Hilfskräften ein: In einer Unterführung, die die  Straße Im Alten Brühl mit der Alte Schulstraße und der Straße In der Grät verbindet, kommt es zu einer heftigen Detonation. Menschen schreien laut um Hilfe. Augenzeugenvideos zeigen Verletzte, die an der Hand und im Gesicht blutverschmiert sind.

Umgehend wird Großeinsatz für den Rettungsdienst ausgelöst. Mehrere Notärzte und Rettungswagen eilen zum Ort des Geschehens und bringen Verletzte in umliegende Krankenhäuser. Für eine Person kommt allerdings jede Hilfe zu spät, sie verstirbt noch am Ort des Geschehens. Anwohnern zufolge soll es insgesamt fünf Verletzte gegeben haben. Über die Identität liegen bislang noch keine Informationen vor.

Auch die Polizei rückt mit einem Großaufgebot an und sperrt den betreffenden Bereich weiträumig ab. Aktuell sind die Unterführung selbst, der Parkplatz gegenüber des Autohauses, Teile der Alte Schulstraße sowie Teile der Südtangente gesperrt, die über den Ort des Geschehens führt. Genau genommen befinden sich an besagter Stelle zwei Unterführungen hintereinander: eine für die B 51 und eine für die Bahnstrecke zwischen Saarbrücken und Trier. Daher sind unter anderem ein Notfallmanager der Deutschen Bahn sowie Kräfte der Bundespolizei vor Ort. Auch im Völklinger Bahnhof ist die Bundespolizei präsent.

Der Tatort wird aktuell von Kräften des Kriminaldauerdienstes, der Tatortgruppe, der Fachdienststelle für Brände und Explosionen sowie dem Bombenkommando untersucht. Wie ein Sprecher  Der Landespolizeidirektion mitteilt, stehen die Ermittlungen noch ganz am Anfang. So kann aktuell nicht gesagt werden, ob es sich um einen Unfall oder einen gezielten Anschlag gehandelt hat. Für die Bevölkerung und die Anwohner des Bereichs bestehe aktuell keine Gefahr, heißt es.