Fahrer eingeklemmt, Umgebung nach weiteren Opfern abgesucht: Schwerer Unfall bei Merzig

Merzig: Schwerer Verkehrsunfall am gestrigen Freitagabend zwischen Merzig und Beckingen. Gegen 23.17 Uhr ist ein weißer Fiat Ducato auf der L 174, die früher einmal B 51 hieß, unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kommt der Kleintransporter von der Fahrbahn ab. Neben der Straße kollidiert das Fahrzeug frontal mit mehreren Bäumen, wird zurück auf die Landstraße geschleudert und kommt dort schwer beschädigt zum Stillstand. Der Fahrer wird im Wagen eingeklemmt, kann sich nicht selbst befreien.

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Die Freiwillige Feuerwehr wird alarmiert. Weil aufgrund der Angaben von Ersthelfern nicht ganz klar ist, wo genau sich die Unfallstelle befindet, eilen sowohl die Feuerwehr Merzig als auch die Kameraden aus Beckingen auf die Landstraße. Der Löschbezirk Merzig rückt dabei mit vier Fahrzeugen aus, die Feuerwehr Beckingen ebenfalls. Zudem kommen ein Rettungswagen und ein Notarztfahrzeug der DRK-Rettungswache Merzig zur Unfallstelle.
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Die Feuerwehr rettet den Patienten in Absprache mit dem Notarzt mithilfe von hydraulischem Gerät aus dem Fahrzeug. Zudem stellen die Helfer den Brandschutz sicher und klemmen die Batterie des Fahrzeugs ab. Zunächst ist unklar, ob sich weitere Personen im Wagen befunden haben. Sie könnten möglicherweise im Schock zu Fuß geflüchtet sein  und nun verletzt im Gelände liegen. Deshalb sucht die Feuerwehr das Gebiet ab, allerdings ohne Erfolg.
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Der Fahrer des Ducatos kommt in der Zwischenzeit schwer verletzt mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Sein Wagen ist Totalschaden und muss von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Die Feuerwehr unterstützt das Unternehmen bei der Säuberung der Fahrbahn. Zudem müssen umgefahrene Bäume mit der Kettensäge zerkleinert und beseitigt werden.
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Um 1.15 Uhr ist der Einsatz für die Helfer zu Ende. So lange bleibt die Landstraße gesperrt. Auch die Polizei ist mit einem Streifenwagen vor Ort und nimmt die Ermittlungen zur Unfallursache auf. Bislang hat sich die Behörde aber noch nicht zu dem Vorfall geäußert.

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