Fünf Cannabisplantagen im Saarland und der Nordpfalz ausgehoben – acht Festnahmen

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SAARLAND. Zollfahnder haben fünf Cannabisplantagen mit mehr als 2.300 Pflanzen entdeckt. Acht Verdächtige wurden festgenommen.

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Bei Durchsuchungen von elf Wohn- und Geschäftsadressen im Saarland und im Nordpfälzer Bergland stellten die Einsatzkräfte unter anderem rund 33 Kilogramm Amphetamin, 11,5 Kilogramm Marihuana und knapp ein Kilogramm Haschisch sicher. Wie Staatsanwaltschaft Saarbrücken und Zollfahndungsamt Frankfurt am Main mitteilten, fanden sie außerdem eine Tablettenpresse, MDMA, Ecstasy-Tabletten, mehrere Waffen und rund 22.000 Euro Bargeld.

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Die Ermittler gehen dem Verdacht nach, dass eine Gruppe leerstehende Gebäude für den Anbau von Cannabis genutzt und Marihuana in der Großregion sowie in Frankreich verkauft haben soll. Gegen einen Beschuldigten besteht laut Mitteilung zudem der Verdacht des bewaffneten Handels mit Betäubungsmitteln.

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Ausgangspunkt der Ermittlungen war eine Zollkontrolle im Mai bei Pirmasens. Dabei wurde ein mutmaßlicher Beteiligter festgenommen, nachdem die Beamten rund 20 Kilogramm Marihuana im Kofferraum seines Autos gefunden hatten. Französische Behörden ermitteln ebenfalls gegen die überwiegend albanische Gruppe; im Gebiet Grand Est gab es zeitgleich Durchsuchungen und 13 Festnahmen.

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Die acht in Deutschland Festgenommenen wurden einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Saarbrücken vorgeführt. Gegen sechs Albaner, einen Deutschen und einen Italiener wurden Haftbefehle erlassen. Einer wurde unter Auflagen außer Vollzug gesetzt, die übrigen sieben Beschuldigten kamen in Untersuchungshaft.

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Bei der Sicherung der Plantagen unterstützten unter anderem die Tatortgruppe des Bundeskriminalamts, das Hauptzollamt Saarbrücken sowie saarländische und rheinland-pfälzische Polizeikräfte. Die Ermittlungen dauern an. Für alle Beschuldigten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.


Dieser Beitrag wird bereitgestellt vom Medienverbund Saarland