Gasleitung bei Baggerarbeiten beschädigt – 18 Menschen in Rilchingen-Hanweiler evakuiert

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Rilchingen-Hanweiler: Großeinsatz am Samstagmittag in der Walfriedusstraße in Rilchingen-Hanweiler: Bei Baggerarbeiten an einem Einfamilienhaus ist eine gelbe Gasleitung beschädigt worden. Die Feuerwehr wurde gegen 11.30 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war nach Angaben der Einsatzleitung ein deutliches Austrittsgeräusch zu hören.

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Die Feuerwehr sperrte die Straße weiträumig ab. Einsatzkräfte unter Atemschutz näherten sich der Schadensstelle und führten erste Messungen durch. Die Gasversorgung wurde abgeschiebert. Wegen der möglichen Explosionsgefahr mussten auch die umliegenden Wohnhäuser geräumt werden.

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Insgesamt brachte die Feuerwehr 18 Menschen in Sicherheit. Eine ältere Frau musste bei der Evakuierung von Feuerwehrleuten gestützt werden. Auch eine Familie mit Kindern wurde aus dem Gefahrenbereich begleitet. Die Evakuierten kamen an einer nahegelegenen Kirche unter einem Vordach unter und wurden dort betreut.

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„In dem Zuge der Evakuierung mussten auch ältere Menschen nach draußen begleitet werden“, sagte Michael Becker, Wehrführer der Feuerwehr Kleinblittersdorf. Verletzte gab es nach seinen Angaben nicht.

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Zusätzliche Brisanz erhielt der Einsatz durch mehrere Propangasflaschen auf der Baustelle. Bei erhöhten Gaskonzentrationen hätte von ihnen eine weitere Gefahr ausgehen können.

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Einsätze nach beschädigten Gasleitungen gelten für die Feuerwehr als besonders gefährlich. Austretendes Gas kann mit Luft ein explosionsfähiges Gemisch bilden. Dann kann bereits ein kleiner Zündfunke ausreichen. Im Außenbereich kommen dafür beispielsweise elektrische Gartengeräte, Bohrmaschinen, Trennschleifer, Baustrahler, Stromaggregate oder elektrische Schalter und Steckverbindungen als mögliche Zündquellen infrage. Auch laufende Fahrzeuge und andere Verbrennungsmotoren können eine Gefahr darstellen.

Die Messungen der Feuerwehr direkt an der Schadensstelle, im näheren Umfeld und in den betroffenen Gebäuden blieben laut Einsatzleitung ohne auffälligen Befund. Der Energieversorger führte anschließend weitere Kontrollmessungen durch. Danach sollte die Feuerwehr die Einsatzstelle freigeben und die Bewohner sollten in ihre Häuser zurückkehren können.

Rund 30 Feuerwehrleute waren vor Ort. Unterstützt wurden die örtlichen Kräfte durch eine Messkomponente der Berufsfeuerwehr sowie eine weitere Messkomponente der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken. Zusätzlich waren Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.

Dieser Beitrag wird bereitgestellt vom Medienverbund Saarland