Groß angelegter Polizeieinsatz in Riegelsberg

Riegelsberg: Groß angelegter Polizeieinsatz am heutigen Montag in Riegelsberg. Am Nachmittag werden die Behörden von Zeugen darüber in Kenntnis gesetzt, dass sich eine Person in der Gartenstraße in einem psychischen Ausnahmezustand befindet und eine Gefahr für sich und möglicherweise auch andere darstellen könnte.

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Weil auch die Polizei zu der Einschätzung gelangt, dass von dem Mann eine akute Gefahr ausgehen könnte, gehen die Beamten besonders vorsichtig an die Sache heran. Mehrere Kommandos eilen an die angegebene Adresse. Mit stich- und kugelsicheren Westen geschützt umstellen die Beamten das betreffende Wohnhaus. Die Gartenstraße, eine kleine Straße zwischen der Ziegelhütter Straße und der Dorfstraße, wird für Fahrzeuge und Fußgänger abgesperrt.
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Das Spezialeinsatzkommando aus Saarbrücken wird alarmiert. In dem Gebäude gibt es keine Hinweise darauf, dass der Mann freiwillig herauskommen könnte, daher warten die Polizisten vor Ort bis zum Eintreffen der SEK-Elitebeamten ab. In der Zwischenzeit rückt ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes an und wartet in der Nähe, um möglichst schnell eingreifen zu können für den Fall, dass es Verletzte geben wird.
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Versuche, mit der Person Kontakt aufzunehmen und sie zum freiwilligen Verlassen des Hauses zu bewegen, schlagen fehl. Daher legen die SEK-Beamten ballistische Schutzausrüstung an und rüsten sich mit schweren Waffen aus. Dann bohrt die Polizei am frühen Abend das Schloss zum Gebäude auf und stürmt in das Haus.
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Die 40 Jahre alte Zielperson lässt sich widerstandslos festnehmen. Verletzt wird bei dem Zugriff glücklicherweise niemand. Der festgenommene Mann kommt mit dem Rettungswagen in eine psychiatrische Einrichtung und wird dort zwangsweise untergebracht. Hier kann dem Riegelsberger nun professionell geholfen werden. Gegen 17.30 Uhr ist der Einsatz für alle beendet.

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