Heute beschlossen: Bis Mai sollen alle Corona-Maßnahmen in Schulen wegfallen

Berlin/Saarbrücken: Die für die Schulen zuständige Kultusministerkonferenz hat am heutigen Donnerstag getagt und über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten. Herausgekommen ist ein Beschluss zum weiteren Umgang mit der Pandemie an den Schulen. Spätestens bis Mai sollen alle Einschränkungen im Schulbetriebs wegfallen. Das betrifft insbesondere die Pflicht zum Tragen von Masken und die anlasslosen Testungen aller Kinder und Jugendlichen.

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Die saarländische Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) erklärt nach der Konferenz: „Kinder und Jugendliche sind nach zwei Jahren Pandemie insbesondere durch die sogenannten sekundären Folgen belastet, also durch die Corona-Maßnahmen. Innerhalb der Kultusministerkonferenz sind wir uns darüber einig, dass es Zeit ist für weitere Schritte in Richtung Normalität an unseren Schulen.
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Der Bund gibt mit der geplanten Änderung des Infektionsschutzgesetzes jetzt die Richtung vor für ein gemeinsames Vorgehen von Bund und Ländern.“ Die Ministerin erklärt, wie sich das auf dieSchulen auswirken wird: „Das bedeutet absehbar auch das Ende der Maskenpflicht sowie der anlasslosen Corona-Testungen an unseren Schulen, was ich ausdrücklich begrüße.
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Für die Maskenpflicht gibt es nach der Vorlage des Entwurfs des neuen Infektionsschutzgesetzes, der von der Bundesregierung vorgelegt wurde, überdies in Kürze voraussichtlich auch keine gesetzliche Grundlage mehr. Ich unterstütze zudem die Forderung der Kultusministerkonferenz, die Anordnung von Quarantänen für Kinder und Jugendliche zu beenden.
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Besonders im Auge behalten müssen wir die Bewältigung der entstandenen sozial-emotionalen Herausforderungen und das Aufarbeiten von Lernlücken, auch darin besteht große Einigkeit. Wir werden deshalb auch künftig zusätzliche Unterstützung und zusätzliches Personal an unseren Schulen und finanzielle Unterstützung durch den Bund brauchen.“

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