Höhenrettung holt abgestürzte Frau aus Steinbruch

Riegelsberg: Schwieriger Rettungseinsatz am gestrigen Donnerstagnachmittag bei Riegelsberg. Gegen 15.30 Uhr sind ein rund 30 Jahre alter Mann und seine etwa gleichaltrige Begleiterin zum Wandern auf einem Waldpfad zwischen der A 1 und der L 128 unterwegs. Nach Polizeiangaben greift die Frau, die aus dem Regionalverband stammt, im Bereich eines Steinbruchs nach einem Ast, um mehr Halt in dem abschüssigen Gelände zu bekommen.

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Allerdings bricht der Ast plötzlich ab. Die Frau stürzt an der Böschung rücklings drei bis vier Meter in die Tiefe und schlägt mit dem Rücken auf dem Boden auf. Nach dem Sturz ist sie zwar bei Bewusstsein, klagt jedoch über Schmerzen an der Wirbelsäule. Sie kann nicht mehr von selbst aufstehen. Der Begleiter der Frau alarmiert die Rettungskräfte und lotst sie zum Unglücksort zwischen Riegelsberg und dem Heusweiler Ortsteil Holz.
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Die Stelle ist für die Helfer am schnellsten über den Autobahnrastplatz Neuhaus erreichbar. Das Gebiet liegt im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Völklingen, allerdings übernimmt ein Kommando der Polizeiinspektion Saarbrücken-Burbach den Vorgang und schickt ein Kommando vor Ort.
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Die Berufsfeuerwehr Saarbrücken rückt mit rund zehn Helfern und drei Fahrzeugen aus, darunter Spezialisten der Höhenrettungsgruppe. Ein Rettungswagen des Malteser-Hilfsdienstes steht auf dem Autobahnrastplatz bereit, die Verletzte muss aber zunächst aus dem unwegsamen Gelände gerettet werden. Ein Notarzt des Deutschen Roten Kreuzes entscheidet nach einer kurzen Untersuchung der Patientin, dass die Frau möglichst schonend gerettet werden muss.
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Mit einer Schleifkorbtrage holen die Helfer sie aus der Böschung und tragen sie zum Parkplatz. Dann kommt sie zur Weiterbehandlung ins Klinikum Saarbrücken auf den Winterberg. Über ihren genauen Gesundheitszustand liegen keine Informationen vor.

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