Im Kampf gegen Hundehaufen: Stadt Lebach verschärft Polizeiverordnung

Lebach: In der Stadt Lebach häuft sich im wahrsten Sinne des Wortes das Problem mit den Hinterlassenschaften von Hunden. Das hat so viele Bürgerbeschwerden verursacht, dass die Stadtverwaltung nun durchgreift und etwas gegen die ekligen Haufen unternimmt. Bürgermeister Klauspeter Brill (SPD) erklärt gegenüber Cityradio: „An gewissen Stellen, wo wirklich viele Hundehalter unterwegs sind, da häuft es sich, sodass wirklich dort auch in gewissen Bereichen es einfach teilweise unerträglich ist.“

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Es sei an diesen Stellen fast nicht möglich entlangzugehen, „ohne dass man in eine Tretmine hineintritt. (…) Und aus dem Grund haben wir uns Gedanken gemacht vonseiten der Verwaltung, wie wir dieses Problems Herr werden können.“ Zunächst hat es die Stadt mit sogenannten Dog Stations versucht: Diese Säulen sind an Orten aufgestellt worden, wo oft Hunde Gassi geführt werden.
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An den Säulen können sich Herrchen oder Frauchen dann mit Hundekotbeuteln versorgen und sie am ebenfalls an der Säule angebrachten Mülleimer auch gleich wieder loswerden. Bürgermeister Brill dazu: „In den allermeisten Fällen werden diese Dog Stations auch gut angenommen.
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Aber man sehe durchaus auch direkt neben solchen Dog Stations Hundehaufen liegen, „wo Eigentümer der Vierbeiner es einfach nicht einsehen, dann auch die Hinterlassenschaften zu beseitigen. Und das ist etwas, was wirklich ärgerlich ist und wo wir dann auch zukünftig einschreiten wollen.“ Die Stadt hat dazu die Polizeiverordnung verschärft: Wenn jemand keine Hundekotbeutel dabeihat, kostet das zukünftig ein Verwarngeld von 20 Euro.
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Wenn jemand den Hundekot seines Vierbeiners nicht oder nicht ordnungsgemäß entsorgt, wird ein Verwarngeld von 55 Euro fällig. In den kommenden Wochen sollen die Ordnungshüter der Stadt Verstöße noch nicht direkt ahnden, sondern die Bürger erst einmal aufklären. Aber schon bald, oder auch jetzt schon bei unbelehrbaren Wiederholungstätern, können die Tretminen teuer werden.

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