In 400 Metern Höhe: Saarländer erleidet Schwächeanfall bei Klettertour

Kastel-Staadt: Am heutigen Samstagmorgen wird der Rettungsleitstelle im rheinland-pfälzischen Trier eine hilflose Person im Bereich des Naturdenkmals Altfels nahe der Ortsgemeinde Kastel-Staadt gemeldet. Der 416 Meter hohe Altfels ist Teil und eine Attraktion mehrerer Wanderwege rund um die Ortschaften Kastel-Staadt, Freudenburg und Taben-Rodt. Der 55-jährige Wanderer aus dem Saarland hat sich am Morgen alleine und ohne Begleitung aufgemacht, um den Altfels zu erkunden.

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Abseits der Wanderwege klettert er die steile Felswand hinauf bis zum Felstableau. Oben angekommen erleidet der Mann dann aber gegen zehn Uhr einen medizinischen Notfall. Er ruft mit dem Handy seinen Bruder an, der anschließend die Rettungskräfte alarmiert. Als die ersten Rettungskräfte beim Verunglückten eintreffen, ist der Mann ansprechbar. Allerdings kann er sich nicht mehr bewegen. Experten der Feuerwehr-Höhenrettungseinheiten aus der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell und der Berufsfeuerwehr Trier legen den Mann in eine Schleifkorbtrage und lassen ihn am Fels an Seilen herunter.
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In einem Rettungswagen wird er von Sanitätern erstversorgt. Zur weiteren medizinischen Untersuchung wird der Saarländer in ein Trierer Krankenhaus geflogen. Die Rettungsaktion dauert etwa anderthalb Stunden. Im Einsatz sind 35 Rettungskräfte der Feuerwehren aus Freudenburg und Kastel-Staadt, die Höhenrettung der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell sowie der Berufsfeuerwehr aus Trier.
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Außerdem im Einsatz ist ein Rettungswagen der DRK-Rettungswache Saarburg, ein Rettungswagen des DRK-Orstvereins Saarburg, der Rettungshubschrauber Air Rescue 3 aus dem benachbarten Luxemburg sowie die Führungsstaffel und der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell. Die Polizei rückt mit Beamten der Polizeiinspektion Saarburg aus. Ein auf dem Weg befindlicher Polizeihubschrauber aus Hessen kann unterwegs den Einsatz abbrechen.

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