Jäger nach Treibjagd tot aufgefunden

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Johanniskreuz: Ein 48 Jahre alter Jäger ist am heutigen Dienstag nach einer Treibjagd im benachbarten Rheinland-Pfalz tot in einem Waldgebiet bei Johanniskreuz aufgefunden worden. Bei dem Mann stellen die Einsatzkräfte eine Schussverletzung fest. Wie genau es zu dem Vorfall gekommen ist, ist bislang unklar. Das Polizeipräsidium Westpfalz hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Johanniskreuz ist ein Weiler der Gemeinde Trippstadt im Landkreis Kaiserslautern und liegt mitten im Pfälzerwald, rund 30 Kilometer Luftlinie von der saarländischen Grenze entfernt.

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Kurz nach 11 Uhr geht bei der Polizei die Meldung ein, dass Zeugen den 48-Jährigen regungslos auf einem Hochsitz entdeckt haben. Die Helfer beginnen sofort mit der Wiederbelebung und setzen sie fort, bis der Rettungsdienst eintrifft. Doch für den Jäger kommt jede Hilfe zu spät.

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Die genauen Umstände seines Todes sind derzeit noch offen. Nach Angaben der Polizei prüfen die Ermittler verschiedene mögliche Geschehensabläufe. Im Zuge der Ermittlungen nehmen die Beamten die Personalien der Jagdteilnehmer auf und stellen mehrere Schusswaffen sicher.

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Während der Jagd wird außerdem ein 29 Jahre alter Jäger von einem Wildschwein schwer verletzt und kommt ins Krankenhaus. Nach derzeitigem Ermittlungsstand spricht nichts dafür, dass die beiden Ereignisse zusammenhängen. Wildschweine können für Menschen durchaus gefährlich werden, vor allem verletzte oder in die Enge getriebene Tiere. Keiler sind zudem in der Paarungszeit von November bis Januar deutlich angriffslustiger. Ihre scharfen Eckzähne, die bis zu 20 Zentimeter lang werden können, reißen tiefe Wunden. Angriffe erfolgen meist mit schnellen Kopfbewegungen von unten nach oben.

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Die Jagdteilnehmer, die von den Geschehnissen betroffen sind, werden vor Ort von Einsatzkräften der psychosozialen Notfallversorgung betreut. Die Ermittlungen der Polizei zu beiden Vorfällen dauern an.

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