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Kinderpornos in einer Kita an der saarländischen Grenze entdeckt

Bruchmühlbach-Miesau: Schock am Montag in einer Kindertagesstätte im rheinland-pfälzischen Bruchmühlbach-Miesau, das bei Homburg direkt an das Saarland grenzt. Erziehungsfachkräfte der Einrichtung finden ein Speichermedium in der Kita und versuchen herauszufinden, wer es verloren haben könnte. Beim Einlegen in einen Computer entdecken die Erzieher kinderpornographisches Material darauf! Sofort informieren die Angestellten die Polizei. Die Beamten stellen erste Ermittlungen an und erlangen sehr schnell Hinweise darauf, dass es sich beim Besitzer um einen Mitarbeiter der Kindertagestätte handelt könnte. Der Mann wird sofort vom Dienst freigestellt und ist nicht mehr für die Kindertagesstätte tätig. Danach untersuchen Experten der Polizei das Speichermedium. Nach einer ersten Einschätzung gibt es einigermaßen beruhigende Ergebnisse: Die Beamten haben derzeit keine Anhaltspunkte dafür, dass das Bildmaterial in der Kindertagesstätte gefertigt wurde oder dass Kinder der Einrichtung darauf abgebildet sind. Dem ersten Anschein nach scheint es so zu sein, dass es sich bei dem kinderpornografischen Bildmaterial nicht um selbstproduzierte Aufnahmen des Mannes handelt, sondern um Inhalte aus dem Internet, die der Polizei bereits bekannt sind. Dennoch stehen nun die Leitung der Kindertagesstätte, der Ortsbürgermeister und Ansprechpartner der Polizei in der Kita für Fragen der Eltern zur Verfügung. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des verdächtigen Mitarbeiters werden von der Polizei weitere Speichermedien sichergestellt, die derzeit mit Hochdruck ausgewertet werden. Ergebnisse dazu liegen allerdings noch nicht vor, die Polizei will nachberichten. Ob sich der Mann zu den Vorwürfen gegen ihn eingelassen und sie bestätigt oder abgestritten hat, teilen Polizei und Staatanwaltschaft derzeit nicht mit.

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