Mann auf Drogen fährt bei Großkontrolle mit Kind durch die Rettungsgasse

Heusweiler: Am Wochenende starten die Polizei, die französische Gendarmerie Nationale und der Zoll eine riesige Kontrollaktion auf der A 8 bei Heusweiler. Am Samstag gegen 16.30 Uhr wird auf der Autobahn in Fahrtrichtung Luxemburg eine Vollsperrung eingerichtet und der gesamte Fahrzeugverkehr wird über den Rastplatz Kutzhof umgeleitet. Dort entscheiden die Einsatzkräfte dann, wer einer näheren Kontrolle unterzogen wird. Insgesamt überprüfen die etwa 170 Einsatzkräfte mehr als 1.200 Fahrzeuge. Hierbei werden 25 Straftaten und 22 Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Sechs Fahrzeugführer machen einen Drogenvortest, von denen fünf positiv ausfallen.

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Den betreffenden Fahrern wird im Anschluss eine Blutprobe entnommen. Daneben werden zwei weitere Blutproben, etwa wegen Verdachts der Trunkenheitsfahrt, durchgeführt. Dreistester Fahrer ist ein Mann, der mit seinem minderjährigen Kind unterwegs ist und den Einsatzkräften durch sein rabiates Fahrverhalten auffällt. Unter anderem nutzt er die Rettungsgasse, um im kilometerlangen Rückstau vor der Kontrollstelle schneller voranzukommen.
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Sein Drogenvortest schlägt zu allem Überfluss auch noch positiv auf Amphetamin an. Der Mann muss sein Fahrzeug stehen lassen, das Kind wird in die Obhut seiner Mutter übergeben. Auch in 15 weiteren Fällen untersagt die Polizei die Weiterfahrt. Einerseits wegen Fahruntüchtigkeit aufgrund von Alkohol- oder Drogenbeeinflussung, aber auch wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen.
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So ist ein Auto so übel tiefergelegt, dass der Wagen nicht mehr richtig gelenkt werden kann. Auch kurios ist ein Pärchen in einem Kleintransporter, das noch beim Einfahren in die Kontrollstelle einen Fahrerwechsel vollzieht. Die Beamten beobachten das Manöver und es stellt sich heraus, dass der ursprüngliche Fahrer berauscht ist. Total verrückt: Eine Kontrolle der Frau ergibt schließlich, dass auch sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln steht. Beiden wird eine Blutprobe entnommen.
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An einem Reisebus aus Montenegro, der auf dem Weg nach Luxemburg ist, werden erhebliche Sicherheitsmängel festgestellt. Am Anhänger des Busses fehlt ein Rad, die Bremsanlage ist defekt und er hat keine Beleuchtung. Daraufhin wird der Bus stillgelegt. Bei den sieben Insassen eines Kleintransporters ergibt sich der Verdacht der illegalen Arbeitsaufnahme. Später wird auch ein mit Haftbefehl gesuchter Mann entdeckt.

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