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Mann stirbt am Stauende, Mutter und Kind (7) schwer verletzt

Landstuhl: Gestern kommt es auf der A 6 zu langen Staus, weil ein aus Richtung Saarbrücken kommender Sattelschlepper in Höhe der Anschlussstelle Kaiserslautern-Einsiedlerhof komplett ausbrennt (wir berichteten). Am Stauende kommt es am Nachmittag zu einem furchtbaren Unfall. In Höhe des Autobahnkreuzes Landstuhl, rund zehn Kilometer vom Saarland entfernt, werden eine Person getötet und zwei  Personen, darunter ein siebenjähriges Kind, schwer verletzt. Der Fahrer eines Klein-Lkws, der auf einem Anhänger Autos transportiert, übersieht das Stauende und fährt mit hohem Tempo auf das weiße Auto einer  29-jährigen Amerikanerin auf. Das Auto wird in das Heck eines  im Stau stehenden Sattelschleppers gedrückt und völlig zerstört. Im Anschluss daran kracht der Klein-Lkw ebenfalls in das Heck des Sattelschleppers. Der Unfallverursacher wird in seinem Führerhaus eingeklemmt, er stirbt noch vor Ort an seinen schweren Verletzungen. Die Autofahrerin und ihr sieben Jahre alter Sohn erleiden schwere  Verletzungen und werden mit dem Rettungshubschrauber ins  Westpfalzklinikum nach Kaiserslautern geflogen. Bei dem Unfall entsteht ein Sachschaden  in Höhe von rund 50 000 Euro. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wird ein Gutachter eingeschaltet, ein Polizeihubschrauber unterstützt die  Autobahnpolizei bei der Unfallaufnahme. Die Feuerwehren Landstuhl und Ramstein sind mit sieben Fahrzeugen und rund 40 Helfern im Einsatz. Die Richtungsfahrbahn Mannheim muss bis Mitternacht gesperrt werden. Ursache für den kilometerlangen Stau war ein Lkw-Brand am Morgen. Kurz nach acht Uhr brach im hinteren Bereich des Sattelschleppers ein Feuer aus. Der Fahrer bemerkte den Rauch, konnte seinen Lkw zum Stillstand bringen und das Führerhaus unverletzt verlassen. Der Laster brannte vollständig aus, die geladenen Autoteile wurden zerstört unddie Fahrbahn beschädigt.

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