Mit Haftbefehlen gesucht: Zwei Festnahmen an der Saar-Grenze

Weiter nach der Werbung

Saarbrücken/Perl: Am gestrigen Donnerstag gehen der Bundespolizeiinspektion Saarbrücken gleich zwei per Haftbefehl gesuchte Kriminelle ins Netz. Wie die Behörde heute mitteilt, wird ein 32-Jähriger nun insgesamt 80 Tage in einer Justizvollzugsanstalt verbüßen, eine Frau im Alter von 29 Jahren wird 30 Tage ebenfalls hinter Gitter verbringen müssen.

Weiter nach der Werbung

Am Nachmittag gegen 15.50 Uhr kontrolliert die Bundespolizei im Rahmen der vorübergehend eingeführten Binnengrenzkontrollen einen 32-jährigen Gambier am Grenzübergang der A 8 im Bereich des Moseltals an der Landesgrenze zu Luxemburg.

Weiter nach der Werbung

Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen den Mann zwei Haftbefehle vorliegen. Ein Haftbefehl ist wegen einer nicht gezahlten Geldbuße von 500 Euro erlassen worden. Da der Mann den nicht bezahlt hat, ist gegen ihn eine Erzwingungshaft in Höhe von 20 Tagen angeordnet worden. Dem zweiten Haftbefehl wegen eines fahrlässigen Vergehens nach dem Pflichtversicherungsgesetz liegt eine Geldstrafe in Höhe von 4.800 Euro zugrunde. Für den Fall der Nichtzahlung ist in diesem Fall eine Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen angeordnet worden.

Weiter nach der Werbung

Da der 32-Jährige weder Geldbuße noch Geldstrafe begleichen kann oder will, werden beide Haftbefehle vollstreckt. Anschließend liefern die Einsatzkräfte der Bundespolizei den Mann zur Verbüßung der Ersatzfreiheitsstrafen in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Weiter nach der Werbung

Gegen 17.30 Uhr dann wird eine 29-jährige französische Staatsangehörige in Saarbrücken einer grenzpolizeilichen Kontrolle unterzogen. Bei der Überprüfung im polizeilichen Fahndungssystem stellt sich heraus, dass gegen die Frau ein aktueller Haftbefehl wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis besteht. Da sie die Geldstrafe in Höhe von 1.800 Euro nicht zahlen kann, wird auch sie von den Einsatzkräften zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen in eine Haftanstalt gebracht.

Weiter nach der Werbung