Saarlouis/Püttlingen/Saarbrücken: Gleich drei Lebensmittelbetriebe im Saarland sind bei Kontrollen negativ aufgefallen. Das geht aus den jüngsten Veröffentlichungen des Landesamts für Verbraucherschutz vom Montag und Dienstag hervor, zu denen die Behörde gesetzlich verpflichtet ist. Die Namen der Betriebe können wir in diesem Artikel nicht nennen.
Der Grund: Eine Veröffentlichung mit Namen ist gesetzlich nur für eine begrenzte Zeit erlaubt. Wer genau wissen will, um wen es geht, findet Namen und Adressen bis zum Ablauf der Fristen auf der offiziellen Seite des Saarlandes. Eigentlich müssen die Behörden auffällige Betriebe sofort öffentlich machen.
Vorher bekommen die Betreiber aber Gelegenheit zur Stellungnahme, daher liegen zwischen Kontrolle und Veröffentlichung oft Wochen oder Monate. So auch beim ältesten Fall: Am 23. Juli stehen die Kontrolleure in einer Speisegaststätte für Pizzas und Burger in Saarlouis. Dort finden sie geriebenen Käse, Tomatensoße, Sahnesoße und Salami, die unter unhygienischen Bedingungen gelagert und zubereitet werden.
Immerhin geht es danach fix: Schon am nächsten Tag stellen die Prüfer fest, dass die Mängel beseitigt sind. Bei einem China-Restaurant in Püttlingen, das am 15. September Besuch bekommt, ist die Liste der beanstandeten Lebensmittel deutlich länger: Fleisch, Nudeln, Pilze, Blattgemüse, Ananas, Fisch und Sushi. Am 30. September sind die Mängel behoben.
Der dritte Fall betrifft einen orientalischen Lebensmittel-Einzelhändler in Saarbrücken-Malstatt, kontrolliert am 31. August. Dort bemängeln die Kontrolleure Obst und Gemüse wie Äpfel, Mandarinen, Ingwer, Tomaten, Eisbergsalat, Lauchzwiebeln, Auberginen, Kaktusfeigen und Spitzpaprika. Auch sie werden laut Landesamt unter unhygienischen Bedingungen gelagert und zubereitet. Am 9. September ist der Laden wieder in Ordnung.


