Polizei kontrolliert Mundschutz in der Saarbahn und an Haltestellen

Saarbrücken: Polizeikontrollen in der Saarbahn! Am heutigen Freitag sind zahlreiche Beamte der Saarbrücker Polizei an der Saarbahnstrecke zwischen Lebach und Saargemünd im Einsatz. Ihr Auftrag: Die Einhaltung der Corona-Vorschriften kontrollieren. Im Saarland gilt derzeit eine Verordnung, die das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch in Bahnhöfen und an Haltestellen vorschreibt. Ob diese Vorgaben eingehalten werden, kontrolliert schon seit März immer mal wieder die Polizei. In den letzten Tagen allerdings massiv verstärkt. Saar-Innenminister Klaus Bouillon (CDU) macht sich heute Vormittag in der Landeshauptstadt selbst ein Bild der Maßnahmen. Er sagt: „Der Öffentliche Personennahverkehr birgt großes Risikopotenzial für die Verbreitung von Corona: hier kommt eine mehr oder weniger große Gruppe von Menschen auf engem Raum zusammen und zwar nicht nur im Beförderungsmittel selbst, sondern eben auch an Haltestellen und Wartebereichen. Die Sicherheitsmaßnahmen können also nur wirken, wenn sie in allen Bereichen des ÖPNV eingehalten werden.“ Bislang ist es zu mehr als 500 Personenkontrollen gekommen. Erfreulicherweise stellen die Behörden fest, dass es innerhalb der Saarbahnen fast keine Verstöße zu verzeichnen gibt. Anders sie die Sache jedoch an den Haltestellen und Wartebereichen aus. Kathrin Thomas, Sprecherin des Innenministeriums: „Hier hat es bereits mehrere Verstöße gegeben, die auch geahndet werden.“ Eine Sache, die die Kontrollen zeigen: Die Verstöße an Haltestellen sind meist gar nicht böswillig gemeint. Vielen Fahrgästen ist offenbar die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an Haltestellen gar nicht bewusst, sie setzen den Mundschutz erst beim Besteigen der Saarbahn auf. Wenn sich die Betroffenen einsichtig zeigen, bleibt es in dem Fall bei einer Belehrung. Die Kontrollen sollen fortgesetzt werden.

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