Polizei schockiert über das Ausmaß der Gewalt: Gruppe malträtiert 19-Jährigen minutenlang

Saarbrücken: Schockierende Szenen am Wochenende in der Landeshauptstadt! Am späten Freitagabend gegen 23.30 Uhr hält ein Linienbus in der Betzenstraße an der Bushaltestelle Rathaus Saarbrücken. Aus unbekannten Gründen kommt es dabei plötzlich zu einer massiven Auseinandersetzung zwischen mehreren Fahrgästen des Busses. Die Auseinandersetzung unter den Männern verlagert sich schließlich aus dem Bus heraus auf den Gehweg.

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Ein 19 Jahre alter Heranwachsender kommt zufällig an dem Geschehen vorbei. Der unbeteiligte Passant versucht, die erhitzten Gemüter zu beruhigen. Doch die Beschwichtigungsversuche schlagen fehl. Stattdessen solidarisierten sich die sieben Männer, die eben noch untereinander gestritten haben, und gehen nun unvermittelt gegen den Streitschlichter vor. Die Angreifer schlagen und treten massiv auf den völlig hilflosen und deutlich unterlegenen Heranwachsenden ein.
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Mehrere Minuten lang dauert das Martyrium des Heranwachsenden. Die Schläge und Tritte sind so brutal, dass der 19-Jährige mit dem Rettungswagen und schweren Gesichtsverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden muss. Als die hinzugezogene Polizei, deren Wache eigentlich nur einen Katzensprung entfernt liegt, schließlich eintrifft, laufen die Angreifer fluchtartig davon.
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Den Beamten gelingt es lediglich im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung, einen der sieben Täter festzunehmen. Die anderen sechs können unerkannt entkommen. Selbst die Polizei ist von der Brutalität schockiert und schreibt: „Die hinterhältige Tatausführung war geprägt von einem selten gesehenen Maß an Brutalität, Hemmungslosigkeit und Kontrollverlust seitens der Angreifer.“ Jetzt suchen die Ermittler Zeugen zu dem vorfall oder anderweitige Hinweise auf die Angreifer.

Hinweise: Polizeiinspektion in Saarbrücken-St. Johann, Karcherstraße 5, Telefon 06 81 / 9 32 10

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