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Saarländer stürzt in den Alpen in den Tod

Grainau: Ein 74 Jahre alter Mann aus dem Saarland ist bei einer Bergtour auf den Großen Waxenstein bei Garmisch-Partenkirchen abgestürzt und dabei ums Leben gekommen. Der Urlauber bricht letzten Dienstag zu der Wandertour auf, am nächsten Tag erscheint er in seiner Pension nicht zum Frühstück. Daraufhin wird er als vermisst gemeldet und es beginnt eine mehrtägige, groß angelegte Suchaktion am 2700 Meter hohen Großen Waxenstein nach dem Senior. Toni Vogg von der Grainauer Bergwacht erklärt gegenüber dem Münchner Merkur: „Wir hatten keinerlei Anhaltspunkte darüber, wie der Vermisste hochgegangen ist.“ Deshalb dauert es auch bis Freitag, ehe die Hubschrauberstaffel Edelweiß den Mann unterhalb des Weges in einer schmalen Spalte in halber Höhe des Aufstiegs entdeckt. Die Helfer können nichts mehr für den Saarländer tun, er ist rund 50 Meter in die Tiefe gestürzt und bereits tot. Hubschrauberstaffel, Bergführer der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen und Helfer der Bergwacht Grainau bringen den Toten ins Tal. Die Ursache für das Unglück ist unklar. Bereits am 16. Juli verunglückte eine 53-jährige Völklingerin am Hindelanger Klettersteig bei Oberstdorf.

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