Sattelschlepper kippt nach Unfall auf Sulzbachtalbrücke um und brennt aus

Sulzbach: Schwerer Verkehrsunfall am heutigen Mittwochmorgen auf der A 8! Gegen 6 Uhr sind bereits viele Fahrzeuge auf der Autobahn unterwegs. In Fahrtrichtung Zweibrücken kollidieren auf der Sulzbachtalbrücke aus bislang unbekannter Ursache ein weißer Lieferwagen und ein Sattelschlepper, der tonnenweise Kartoffeln geladen hat.

Weiter nach der Werbung
Der Lkw gerät außer Kontrolle, kippt auf die Fahrerseite und bleibt auf der Überholspur liegen. Die beiden Insassen schaffen es gerade noch, sich aus dem umgestürzten Wrack zu befreien. Nur Augenblicke später fängt der Laster an zu brennen! Auch der Fahrer des Lieferwagens kann sich aus seinem Fahrzeug befreien, alle drei werden vom Rettungsdienst versorgt und in umliegende Krankenhäuser verbracht.
Weiter nach der Werbung
Die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsthal rückt mit den Löschbezirken Friedrichsthal und Bildstock auf die Sulzbachtalbrücke aus. Auch der Löschbezirk Mitte der Feuerwehr Sulzbach fährt die Unfallstelle an. Die Helfer kommen relativ gut durch die Rettungsgasse, beim Eintreffen der rund 40 Rettungskräfte steht das Führerhaus und ein Teil des Aufliegers in hellen Flammen.
Weiter nach der Werbung
Die Feuerwehr startet einen massiven Löschangriff, bei dem auch Schaummittel zum Einsatz kommt. So gelingt es, die Flammen nieder zu schlagen. Bei eisigen Temperaturen von minus fünf Grad gefriert das Löschwasser auf der Fahrbahn. Unterhalb der Brücke kontrollieren Feuerwehrleute den Sulzbach, um sicherzustellen, dass weder Brandgut noch Schaummittel in das Gewässer gelangt sind. Die Polizei ist mit mehreren Kommandos der Dienststellen aus Sulzbach, Neunkirchen und Saarlouis im Einsatz, weil die Autobahn in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt werden muss.
Weiter nach der Werbung
Auf den Umleitungsstrecken stehen tausende im morgendlichen Berufsverkehr im Stau, direkt hinter der Unfallstelle stecken mehrere hundert Fahrzeuge fest. Die Aufräumarbeiten werden mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Der Sachschaden geht in die 100 Tausende.

Werbung