Schnelltests und Impfungen: Das sind die Corona-Pläne der saarländischen Regierung

Saarbrücken: Gesundheitsministerin Monika Bachmann und Gesundheits-Staatssekretär Stephan Kolling (beide CDU) haben am heutigen Donnerstag bei der Kassenärztlichen Vereinigung in Saarbrücken die neue Teststrategie und die Impfstrategie im Kampf gegen das Corona-Virus im Saarland vorgestellt. Was die Impfung angeht, geht das Ministerium derzeit davon aus, dass die ersten Impfstoffe noch Ende dieses Jahres oder Anfang 2021 zur Verfügung stehen könnten. Bachmann betont:

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„Die Impfung ist freiwillig, aber jede Impfung trägt ihren Teil zur Bekämpfung der Pandemie bei.“ Voraussichtlich an drei Standorten im Land soll es möglich sein, sich impfen zu lassen. Geplant ist aber auch der Einsatz von mobilen Teams, die beispielsweise in Pflegeeinrichtungen impfen sollen. Die Verteilung des Impfstoffes soll auf Grundlage einer Priorisierung erfolgen, die auf Bundesebene erarbeitet wird. Das Land hat das notwendige Zubehör in Form von Spritzen und Kanülen sowie weiteres Verbrauchsmaterial bereits beschafft.
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In Sachen Corona-Tests will das Saarland seine Strategie nochmals anpassen. Stephan Kolling: „Mit der Ausbreitung des Virus ist auch die Nachfrage an Testungen gestiegen. Vor diesem Hintergrund wurde die saarländische Teststrategie überprüft und fortgeschrieben.“ Wesentliche Änderung: Der Einsatz von Antigen-Schnelltests. Berechtigte Einrichtungen und Unternehmen haben die Möglichkeit, nach Vorlage eines Konzeptes die Tests selbst zu beschaffen und mit sieben Euro pro Stück vollständig vom Staat finanzieren zu lassen.
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Die Landesregierung hat bereits eine Million Antigen-Tests bestellt. Ministerin Bachmann: „Die Antigen-Tests können in Situationen bedeutsam werden, in denen zeitnah die mögliche Infektiösität von Personen abgeklärt werden muss, denn sie liefern schnelle und patientennahe Ergebnisse in 15 bis 30 Minuten.“ Unter anderem in Schulen und Senioreneinrichtungen sollen die Schnelltests eingesetzt werden.

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