Schulbus rast führerlos den Berg hinab: 24 Verletzte

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Völklingen: Im Völklinger Stadtteil Geislautern sind am heutigen Montagmorgen zahlreiche Menschen nur knapp an einer Katastrophe entgangen. Kurz nach 8 Uhr ist ein mit Schulkindern besetzter Omnibus in der Straße Am Schulberg unterwegs. Nach Angaben der Polizei gibt es plötzlich Probleme mit den Bremsen.

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Der Fahrer steigt an der abschüssigen Straße aus, als sich der Bus in Bewegung setzt! Dabei wird der Mann verletzt, während sein Bus führerlos den steilen Berg hinabrollt. Das tonnenschwere Fahrzeug rammt unterwegs mehrere parkende Fahrzeuge. Die wiederum werden teilweise in Hauswände und Treppenzugänge geschoben. Die Straße sieht nach dem Vorfall aus wie ein Schlachtfeld.

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Für die Schulkinder im Bus ist das jedoch ein Glück: Denn die drei getroffenen Autos bremsen die Geschwindigkeit des Busses ab, während der weiter den Berg hinunterrollt. In einer Kurve kracht das Fahrzeug schließlich in eine Hauswand und reißt dort ein Loch hinein. Alle 23 Insassen des Busses werden bei dem Aufprall verletzt.

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Nach aktuellem Kenntnisstand sind allerdings zum Glück keine Schwerverletzten zu beklagen. Im Haus gibt es keine Verletzten, während der Geisterfahrt des Busses werden auch keine anderen Verkehrsteilnehmer verletzt. Nachdem zahlreiche Notrufe eingehen, beginnt ein Großeinsatz für die Hilfskräfte. Die Freiwillige Feuerwehr Völklingen ist mit elf Fahrzeugen und 43 Helfern aus den Löschbezirken Stadtmitte, Geislautern, Wehrden und Ludweiler im Einsatz. Außerdem rückt ein Rüstwagen der Berufsfeuerwehr Saarbrücken an. Der Rettungsdienst schickt zahlreiche Einsatzfahrzeuge und auch ADAC-Hubschrauber Christoph 16, der auf einem nahe gelegenen Feld landet.

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Die Verletzten werden zunächst gesichtet und dann mit Rettungs- oder Krankenwagen abtransportiert. An der Astrid-Lindgren-Schule kümmern sich Rettungskräfte und Notfallseelsorger um die geschockten Kinder. Immer wieder müssen auch Eltern betreut werden, die nach der schrecklichen Nachricht zur Unfallstelle eilen.

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Innenminister Reinhold Jost (SPD) macht sich vor Ort ein Bild der Situation. Das Technische Hilfswerk soll nun die Stabilität des betroffenen Gebäudes prüfen, ein Gutachter den Bus untersuchen. Die Unfallstelle wird noch mehrere Stunden lang gesperrt bleiben.