Überholmanöver geht schief: Zwei Autos krachen in Saarbrücken gegen Bahnunterführung

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Saarbrücken: Ein folgenschweres Überholmanöver hat am späten Montagabend (20. Juli 2026) in Saarbrücken-Malstatt zu einem heftigen Verkehrsunfall geführt. Zwei Fahrzeuge kollidierten zunächst miteinander und krachten anschließend gegen den Brückenpfeiler einer Bahnunterführung. Ein 16-Jähriger wurde bei dem Unfall leicht verletzt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden.

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Nach Angaben der Polizei war ein 42-jähriger Saarbrücker mit einer Mittelklasselimousine auf der St. Johanner Straße in Richtung Trierer Straße unterwegs. Vor ihm fuhr ein Mittelklasse-SUV, an dessen Steuer ein 45-jähriger Saarbrücker saß.

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In Höhe einer Tankstelle setzte der 42-Jährige nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei zu einem Überholmanöver an. Besonders brisant: Der Überholvorgang soll trotz einer durchgezogenen Linie und zudem im Kurvenbereich erfolgt sein. Beim anschließenden Wiedereinscheren nach rechts kam es schließlich zur Kollision mit dem SUV.

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Der Zusammenstoß hatte heftige Folgen. Die Limousine drehte sich nach Polizeiangaben um 180 Grad. In der weiteren Folge des Unfallgeschehens kollidierten schließlich beide Fahrzeuge mit dem Brückenpfeiler einer Bahnunterführung.

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Ein 16 Jahre alter Beifahrer, der sich in dem SUV befand, erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. An beiden Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden. Mindestens eines der Autos war nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppdienst geborgen werden.

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Unklar ist derzeit noch, ob auch der Brückenpfeiler durch den Aufprall beschädigt wurde. Nach Angaben der Polizei konnte unmittelbar nach dem Unfall noch keine abschließende Aussage über mögliche Schäden an dem Bauwerk getroffen werden.

Bei der anschließenden Unfallaufnahme machten die Beamten zudem eine weitere Feststellung: Der 45-jährige Fahrer des SUV soll nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis sein. Gegen ihn wurde deshalb ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.

Auch für den 42-jährigen Fahrer der Limousine hat der Unfall strafrechtliche Konsequenzen. Gegen ihn ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung sowie der Gefährdung des Straßenverkehrs.

Die St. Johanner Straße musste im Bereich der Unfallstelle während der Unfallaufnahme für rund eine Stunde vollständig gesperrt werden. Dadurch kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen. Die Polizei leitete entsprechende Verkehrsmaßnahmen ein.

Dieser Beitrag wird bereitgestellt vom Medienverbund Saarland