Unfall an saarländischer Grenze: Helfer beider Seiten retten eingeklemmten Mann

Bexbach: Zusammenarbeit über die Grenzen von Bundesländern hinweg zur Rettung eines Menschenlebens! Am gestrigen Dienstagabend ist der Fahrer eines roten Mercedes SLK auf der L 117 zwischen dem rheinland-pfälzischen Waldmohr und dem Bexbacher Ortsteil Höchen unterwegs. Gegen 21.15 gerät der Fahrer des Roadsters mit Homburger Kreiskennzeichen nach Angaben der Polizeiinspektion Homburg aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab.

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Der Mercedes gerät in den Straßengraben, überschlägt sich, wird dann auf die Fahrbahn zurückgeschleudert und kommt dort schließlich und auf dem Dach zum Liegen. Jemand wählt den Notruf, der im benachbarten Rheinland-Pfalz landet. Die dortige Freiwillige Feuerwehr und eine Einheit der First Responder werden daraufhin auf die pfälzische K 3 alarmiert. Wie sich noch auf der Anfahrt dorthin herausstellt, hat sich der Unfall tatsächlich aber nicht auf der pfälzischen Kreisstraße, sondern auf der saarländischen Seite ereignet.
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Die Retter machen sich auf den Weg dorthin und treffen schon nach kurzer Zeit ein. Der 61 Jahre alte Fahrer ist in seinem Wagen eingeklemmt. Während der First Responder den stets ansprechbaren Fahrer betreut, leitet die Feuerwehren die technische Rettung ein. Die Helfer schaffen eine große Seitenöffnung am Wagen, wobei die A-Säule und die Hecksäule des Autos durchtrennt werden müssen.
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Schließlich gelingt es den Rettern, genügend Freiraum geschaffen, um den Fahrer aus seiner misslichen Lage zu befreien. Der Mann wird an den Rettungsdienst übergeben. Glück im Unglück: Bei einer späteren Untersuchung stellt sich heraus, dass der 61-Jährige nur leichte Verletzungen davongetragen hat. Sein Wagen hingegen wird komplett zerstört. Durch umherfliegende Trümmerteile während des Crashs wird außerdem die Windschutzscheibe eines Fahrzeugs im Gegenverkehr beschädigt. Die L 117 muss während der Unfallaufnahme und der Bergung des Fahrzeugs für rund zwei Stunden voll gesperrt werden.

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