Verbotenerweise zur Siersburg hochgefahren: Feuerwehr muss Porsche vorm Absturz retten

Rehlingen-Siersburg: Stundenlanger Einsatz am heutigen Sonntag für die Freiwillige Feuerwehr in Rehlingen-Siersburg. Am Vormittag fährt ein Mann mit einem schwarzen Porsche Cayenne aus dem Landkreis Saarlouis verbotenerweise hinauf zur Siersburg.

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Der schmale Waldweg ist komplett verschneit und bedingt durch zahlreiche Fußgänger, die schon zur Burg hinaufgestapft sind, auch sehr rutschig. Als der Geländewagen den Berg wieder hinunterfahren will, passiert es: In einer scharfen Linkskurve driftet das Fahrzeug auf der glatten Fahrbahn nach rechts weg. Der Wagen rutscht nur deshalb nicht zig Meter den steilen Hang herunter, weil er an einem alten Holzpfahl aufkommt und von diesem gehalten wird. Der Fahrer schafft es noch selbstständig, das Auto zu verlassen.
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Um 11.40 Uhr werden Polizei und Feuerwehr alarmiert. Aufgrund der Straßenverhältnisse sehen die Rettungskräfte davon ab, mit ihren schweren Fahrzeugen zur Siersburg hinaufzufahren. Daher muss alles Material zur Sicherung und Bergung des Wagens von Dutzenden Feuerwehrleuten von Hand hochgetragen werden. Auch für Bergungsfahrzeuge, wie sie Abschleppunternehmen betreiben, ist die Fahrt zu riskant. Niemand weiß, wie lange der Holzmast den tonnenschweren Geländewagen noch halten wird. Um keine Fußgänger zu gefährden, sperrt die Polizei die Zuwegungen zur Burg daher komplett ab. Am frühen Nachmittag schafft es schließlich ein geländegängiges Fahrzeug der Gemeindeverwaltung, den Ort des Geschehens zu erreichen.
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Der verunglückte Porsche wird an dem Unimog und einem Pfahl mit Seilen gesichert, dann mit einem Seilzug behutsam wieder auf die Straße gezogen. Nach gut vier Stunden steht das Auto wieder auf seinen Rädern. Jetzt muss geprüft werden, wie der Porsche wieder heil nach unten kommt. Verletzt wird bei dem Vorfall niemand, die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.

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