Weihnachtsmärkte und Martinsumzüge gerettet: Saarland schafft Corona-Regeln im Freien ab

Saarbrücken: Das Saarland hat bei den vollständig Corona-Geimpften eine Quote von 72 Prozent erreicht. Bei diesem Wert hat Deutschlands nördlichster Nachbar vor einigen Wochen alle Corona-Maßnahmen komplett abgeschafft. So weit ist es im Saarland noch nicht, die Staatskanzlei hat am heutigen Mittwoch jedoch weitere Lockerungen angekündigt.

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In der nächsten Corona-Verordnung sind weitere Erleichterungen eingeplant. So soll es ab dem 29. Oktober für Veranstaltungen unter freiem Himmel keinerlei coronabedingte Beschränkungen mehr geben. Es fallen dann nicht nur Maskenpflicht und Kontaktnachverfolgung komplett weg. Auch die Einhaltung der 3G-Regelung ist im Freien dann nicht mehr erforderlich.
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Ob sich Geimpfte oder Ungeimpfte, Gesunde oder Genesene, Getestete oder Ungetestete treffen, spielt dann keine Rolle mehr. Damit wird die Durchführung von beispielsweise Weihnachtsmärkten und Martinsumzügen erheblich erleichtert. Laut Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) orientiert sich die Landesregierung bei der Neuregelung am Leitsatz „So viel Freiheit wie möglich, so viel Beschränkung wie nötig.“
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Er erklärt weiter: „Die jetzt geplanten Lockerungen haben vor allem Kinder und Familien im Blick. Aufgrund der nach wie vor bestehenden Auflagen drohte St. Martin auch in diesem Jahr vielerorts wieder ins Wasser zu fallen. Wir haben immer gesagt: Kinder und Familien dürfen nicht länger die Hauptlast der Pandemie tragen. Mir ist es wichtig, den Worten auch Taten folgen zu lassen. Wir räumen mit den geplanten Anpassungen Hürden für Freiluftveranstaltungen aus dem Weg und schaffen weitere Perspektiven. Damit stehen auch der Durchführung von Martinsumzügen oder Weihnachtsmärkten keine coronabedingten Hindernisse mehr im Weg.“
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Anders die Situation im benachbarten Rheinland-Pfalz: In Trier hatte man im September noch erklärt, dass der dortige Weihnachtsmarkt nach den 2G-Regeln also nur für Geimpfte und Genesene, stattfinden werde.

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