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250.000 Euro Schaden: Löscharbeiten nach Bauernhofbrand dauern noch bis Samstag

Lebach: Nach dem Großbrand eines Bauernhofs in der Nacht zum Freitag sind die Löscharbeiten auch am Freitagvormittag noch nicht abgeschlossen. Kurz nach Mitternacht meldet der Eigentümer eines landwirtschaftlichen Betriebs im Lebacher Stadtteil Gresaubach den Brand seines Heulagers. Zwei größere Stallungen, die zum Teil als Heulager genutzt werden, stehen in hellen Flammen.

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Trotz der sofort eingeleiteten Löscharbeiten der Freiwilligen Feuerwehr, die mit über 130 Kräften anrückt, brennen im Laufe der Nacht beide Stallungen komplett ab. Ein Übergreifen auf das Wohngebäude können die Helfer aber zum Glück verhindern. Wie bereits berichtet, wird ein Feuerwehrmann bei den Löscharbeiten verletzt, laut Polizei glücklicherweise nur leicht. Die Tiere des Bauernhofs befinden sich zum Brandzeitpunkt alle auf der Weide und bleiben so unversehrt. Neben den Stallungen werden rund 500 Rundballen Heu, eine Mähmaschine und ein Radlader durch das Feuer zerstört.
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Den ersten Schätzungen der Polizei zufolge beläuft sich der Schaden auf etwa 250.000 Euro. Der Brand ist mittlerweile zwar unter Kontrolle, aber noch lange nicht vollständig gelöscht. Die Arbeiten der Feuerwehr werden sich noch bis in den Samstagnachmittag ziehen. In und um Gresaubach sind umfangreiche Verkehrsmaßnahmen eingeleitet worden, die wahrscheinlich bis zum Abschluss der Löscharbeiten aufrechterhalten bleiben. Nach Angaben der Einsatzleitung der Feuerwehr sollen die Anwohner weiterhin Fenster und Türen geschlossen halten.
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Weil direkt über dem Brandherd eine Stromleitung verläuft, die im Laufe der Nacht aus Sicherheitsgründen abgeschaltet werden muss, sind zeitweise Teile von Lebach ohne Strom. Von der Abschaltung sind auch das Feuerwehrgerätehaus und die Rettungswache betroffen. Sie werden mit Notstromaggregaten versorgt. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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